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Web-Anwendungen im Internet anbieten


Amazon Web Services bietet kostenlose Cloud Computing-Dienste an
Neukunden steht ein Jahr lang eine Instanz der "Elastic Compute Cloud" (EC2) inklusive weiterer AWS-Dienste kostenlos zur Verfügung


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(29.10.10) - Amazon Web Services LLC (AWS), ein Unternehmen von Amazon.com, kündigte an, dass Entwickler und Unternehmen ein Jahr lang Amazon Cloud-Dienste kostenlos nutzen können. Ab dem 1. November 2010 steht neuen AWS-Kunden eine kostenlose "Amazon-EC2"-Instanz zur Verfügung und sie können gleichzeitig "Amazon S3", "Amazon Elastic Block Store", "Amazon Elastic Load Balancing" und AWS-Datentransfer nutzen. Sie können damit neue Anwendungen testen, ihre Kenntnisse auszubauen oder ganz einfach praktische Erfahrungen mit den Diensten sammeln – ohne dass ihnen dafür Kosten entstehen.

"Wir bieten Neukunden eine kostenlose Nutzung der Amazon Web Services an, um ihnen den Start mit unseren Cloud-Diensten zu erleichtern", sagt Adam Selipsky, Vice President Amazon Web Services. "Vom Studenten mit einer interessanten Geschäftsidee bis zum erfahrenen Entwickler in einem Großunternehmen können AWS-Nutzer jetzt ohne jegliche Kosten neue Anwendungen auf den Markt bringen – mit der Gewissheit, dass die Kapazitäten der Hosting-Dienste bei steigender Nachfrage problemlos angepasst werden können. Wir sind gespannt, welche großartigen Ideen verwirklicht werden, jetzt, da das Testen und Starten produktiver Anwendungen in der AWS-Cloud kostenlos ist."

Mit den kostenlosen AWS-Diensten können Web-Anwendungen im Internet angeboten werden. Wenn die Zugriffe auf die Anwendung schnell anwachsen, lassen sich Rechenleistung und weitere Ressourcen nach Bedarf günstig anpassen – dabei gelten die Standardpreisen für diese Dienste von AWS.

Folgende Dienste gehören nach Angaben von Amazon zum neuen AWS-Angebot. Die Dienste können ein Jahr lang kostenlos genutzt werden, bis auf die letzten drei, die unbeschränkt kostenlos sind.
>> Micro Linux Amazon EC2-Instanz: 750 Stunden pro Monat, ausreichend für den Dauerbetrieb (denn ein Monat hat rund 750 Stunden)
>> Elastic Load Balancer: 750 Stunden pro Monat
>> Elastic Block Storage: 10 Gigabyte pro Monat
>> Amazon S3-Speicher: 5 Gigabyte pro Monat
>> Datentransfer: insgesamt 30 Gigabyte pro Monat (15 Gigabyte "in" und 15 Gigabyte "out" für alle Dienste)
>> Amazons Datenbank SimpleDB: 25 Maschinen-/Computing-Stunden pro Monat
>> Simple Queue Service: 100.000 Anfragen pro Monat
>> Simple Notification Service: insgesamt 100.000 Benachrichtigungen pro Monat ( 100.000 über HTTP und 1.000 über E-Mail in Rahmen des Amazon Simple Notification Service)

Diese Meldung gibt den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wieder.
(Amazon: ra)

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Meldungen: Cloud Computing-Services

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Messaging-, Realtime- und Grid-Technologien Mit der im Rahmen einer "Enterprise Linux Premium Subscription" verfügbaren Funktion "Red Hat Cloud Access" können Unternehmen jetzt "Red Hat Enterprise MRG Grid" sowohl vor Ort als auch über die "Amazon Web Services" nutzen.

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Verschlüsselungsmanagement als Cloud-Service Die Wave Systems Corp. hat den "Wave Encryption Service" (WES) gestartet, einen skalierbaren Datenschutz-Service auf Abonnementbasis. Mit dem neuen Dienst, der sich schnell on demand einsetzen und effizient verwalten lässt, können Unternehmen Richtlinien für starken Datenschutz auf sämtlichen Laptops zentral durchsetzen. So können sie ihre Daten schützen und die Compliance-Vorschriften erfüllen – ohne die Komplexität und die Kosten, die mit On-Premise-Lösungen verbunden sind.

Cloud Computing und BlackBerry-Smartphones Research In Motion (RIM) bietet den "BlackBerry Business Cloud Services" für "Microsoft Office 365" an. Das neue Produkt, das Unternehmen und öffentliche Organisationen adressiert, verbindet "Microsoft Exchange Online" mit BlackBerry-Smartphones und ermöglicht es dem Kunden, BlackBerry Smartphones in der Cloud zu verwalten. Dieser Service ist ohne weitere Kosten für mittelständische oder große Unternehmen verfügbar, die die Office 365 Suite oder lediglich Exchange Online abonniert haben. Der Service eignet sich sowohl für Kunden, die BlackBerry als Unternehmenslösung einsetzen als auch für individuelle Nutzer mit Privatkundenvertrag.

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