- Anzeige -


Sorgen rund um Cloud Act unbegründet


Europäische Cloud-Initiative der Bundesregierung: Statement von Ralf Sürken, CEO Europe bei Syntax
Die Erfahrung zeigt, dass die Plattform-Anbieter auch in den USA bereit sind, für die Belange ihrer europäischen Kunden zu kämpfen

- Anzeigen -





Die Deutsche Bundesregierung will den Aufbau deutscher und europäischer Cloud-Plattformen forcieren. Dazu äußert sich Ralf Sürken, CEO Europe des IT-Dienstleisters Syntax: "Es ist begrüßenswert, dass die Bundesregierung das fehlende Angebot von europäischen Cloud Computing-Plattformen erkannt hat und etwas dagegen unternehmen möchte. Ich bin überzeugt davon, dass ein großer europäischer oder deutscher Public-Cloud-Anbieter auch in den USA Kredit genießen würde – aufgrund der anerkannt hohen Datenschutzrichtlinien in der EU. Außerdem belebt Konkurrenz das Geschäft.

Wir bei Syntax sind allerdings davon überzeugt, dass unsere eigenen und auch die Daten und Anwendungen unserer Kunden bei Partnern wie AWS und Microsoft gut und sicher aufgehoben sind. Insofern besteht kein Grund zum Aktionismus. Sie können mir glauben, dass wir als IT-Unternehmen nicht mit dem jahrzehntelang erworbenen Vertrauen unserer Kunden spielen und leichtfertig Empfehlungen für bestimmte IT-Betriebsmodelle geben, nur weil sie vordergründig gut aussehen. Nein, wir überprüfen sehr genau und immer wieder, was Hyperscaler wie AWS und Microsoft Azure hinsichtlich Verfügbarkeit, Datensicherheit und Datenschutz leisten – und das ist derzeit absolut Weltspitze. Auch Sorgen rund um den Cloud Act halte ich für unbegründet. Die Erfahrung zeigt, dass die Plattform-Anbieter auch in den USA bereit sind, für die Belange ihrer europäischen Kunden zu kämpfen.

Bei aller Euphorie kommt diese Initiative allerdings reichlich spät. Amazon hat AWS bereits 2006 gegründet und seither Milliarden investiert – unter anderem übrigens auch in drei Rechenzentren in Frankfurt. Es bräuchte schon einen gewaltigen Kraftakt, um diesen Vorsprung aufzuholen. Man darf hier nicht vergessen, dass es sich ja sowohl bei AWS als auch bei Azure um viel mehr handelt als um die reine Bereitstellung einer Public-Cloud-Plattform. Beide sind sehr engagiert im Umfeld IoT, Artificial Intelligence oder Machine Learning. Nicht nur aus diesem Grund vertrauen auch Konzerne wie VW (AWS) oder BMW (Azure) diesen Anbietern mit ihren Plattformen."

Wie es mit der Public Cloud weitergeht? Die Studie 'SAP-Betrieb in der Public Cloud – Vorteile, Hemmnisse und Empfehlungen' analysiert die aktuelle Situation, sie definiert Herausforderungen und gibt Empfehlungen, wie sich Unternehmen dem Thema am besten nähern. Sie kann kostenlos auf der Syntax Website heruntergeladen werden."
(Syntax: ra)

eingetragen: 29.07.19
Newsletterlauf: 20.08.19

Syntax: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>



Meldungen: Kommentare und Meinungen

  • Sensible Daten nicht an US-Konzerne übergeben

    Aufgrund von Sicherheitsbedenken gegenüber US-Konzernen will die Bundesregierung aktiv werden und eine sog. "Europa-Cloud" aufbauen. Wirtschaftsminister Peter Altmaier und Innenminister Horst Seehofer treiben die Pläne voran. Dass man gegen US-Konzerne Sicherheitsbedenken haben sollte, ist in der IT-Branche seit jeher bekannt. Wir haben die Verschlüsselungssoftware "Boxcryptor" bereits vor acht Jahren in dem Bewusstsein entwickelt, dass man sensible Daten nicht einfach so US-Konzernen übergeben kann. Das Hauptargument für eine Europäische Cloud ist, dass keine Daten in andere Länder abfließen sollen. Stattdessen sollen sie in Europa bleiben wo sie vermeintlich besser geschützt sind. Doch das ist zu kurz gedacht. In der Folge hätte statt einem US-Anbieter ein Europäischer Anbieter Zugriff auf die Daten und damit ist niemandem geholfen. Der Grund für Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist genau der, dass wirklich niemand - außer der Eigentümer selbst - Zugriff auf die Daten hat - egal wo sie gespeichert sind. Anders gesagt: Man sollte sensible Daten auch nicht unverschlüsselt in irgendeiner schwäbischen, bayrischen, deutschen oder europäischen Cloud ablegen.

  • Sorgen rund um Cloud Act unbegründet

    Die Deutsche Bundesregierung will den Aufbau deutscher und europäischer Cloud-Plattformen forcieren. Dazu äußert sich Ralf Sürken, CEO Europe des IT-Dienstleisters Syntax: "Es ist begrüßenswert, dass die Bundesregierung das fehlende Angebot von europäischen Cloud Computing-Plattformen erkannt hat und etwas dagegen unternehmen möchte. Ich bin überzeugt davon, dass ein großer europäischer oder deutscher Public-Cloud-Anbieter auch in den USA Kredit genießen würde - aufgrund der anerkannt hohen Datenschutzrichtlinien in der EU. Außerdem belebt Konkurrenz das Geschäft.

  • ADC-Markt im grundlegenden Umbruch

    Der ADC-Markt ist heute eine Industrie, die 4-Milliarden US-Dollar pro Jahr umsetzt und bis 2021 soll der Markt sogar auf über 6 Milliarden US-Dollar anwachsen. Dieses Wachstum überrascht wenig, da sich Anwendungen bei vielen Unternehmen zu einem der wichtigsten Aspekte ihres Geschäfts entwickelt haben. Entsprechend sind Application Delivery Controller eine sehr wichtige Komponente, um die wachsende Zahl von Anwendungen in Rechenzentren und in Clouds sicher und hochverfügbar zu halten. Public- und Multi-Cloud-Umgebungen sowie containerbasierten Architekturen haben jedoch dazu geführt, dass Unternehmen dringend grundlegende architektonische Neuerungen für Load Balancer benötigen. All dies fördert Innovation und Wettbewerb - und zwingt traditionelle Anbieter nachzuziehen - oder unterzugehen."

  • Coopetition: Ein Hoch auf die Konkurrenz

    Oracle, IBM, Salesforce, Google, SAP - diese Liste ließe sich noch endlos verlängern. Kaum ein IT-Unternehmen kommt heute noch ohne Partnerschaften aus. Freudig werden neue Zusammenarbeiten angekündigt, Partnerprogramme ausgebaut und Netzwerke erweitert. Was dahinter steckt, weiß Peter Wüst, Senior Director Cloud Infrastructure and Cloud Data Services EMEA bei NetApp.

  • Digitalisierung: Mega-Trend der Gegenwart

    Was sagt die deutsche Digitalwirtschaft zur Gründung des Digitalrates? Dr. Jörg Haas ist digitaler Vordenker und Gründer der Bonner Scopevisio AG. Als Vorstand der Bonner Hightech-Holding HW Partners AG und als Mitinitiator des Digital Hub Region Bonn will er zudem die Region NRW zu einem innovativen Digitalstandort und -netzwerk ausbauen. "Digitalisierung ist der Mega-Trend der Gegenwart. Digitalisierung ist nicht regional oder national - Digitalisierung ist vernetzt und global. Werden wirklich Staaten künftig die Erde beherrschen, oder werden künftig gesellschaftliche Werte und Normen vielmehr in digitalen Communities begründet?"

  • Aufgewacht - die KI-Zukunft schläft nicht!

    Der Wettstreit um den Spitzenplatz im Bereich künstliche Intelligenz (KI) ist in vollem Gange. Nachdem Frankreich im März eine KI-Strategie vorlegte, zog die Bundesregierung vor wenigen Wochen nach. Es wird auch höchste Zeit, dass wir Europäer aus unserem Dornröschenschlaf erwachen. Denn bereits im Juli 2017 hat China in seinem "Next Generation Artificial Intelligence Development Plan" angekündigt, bis zum Jahr 2030 zur führenden KI-Nation aufsteigen zu wollen. Noch liegen die USA zwar vorn. Aber erstmals erscheinen in China mehr wissenschaftliche Publikationen zur künstlichen Intelligenz als in irgendeinem anderen Land.

  • Sicherheit im IoT

    "IoT-Plattformen sind in acht von zehn Unternehmen Thema". Das hat eine repräsentative Befragung von 553 Industrieunternehmen ab 100 Mitarbeitern im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergeben. Demnach setzen 27 Prozent auf die IoT-Plattform eines externen Providers, kurz: Plattform-as-a-Service - PaaS, 16 Prozent nutzen eine selbst programmierte IoT-Plattform. Weitere 18 Prozent der Unternehmen planen den Einsatz einer IoT-Plattform, in etwa ebenso viele (19 Prozent) diskutieren darüber. Wenn IoT-Plattformen für Unternehmen kein Thema sind, dann liegt der Grund meist in Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit und -integrität (58 Prozent).

  • Cloud-Einsatz zahlt sich aus

    Endlich ist es soweit - am 14. Juni darf die Welt wieder in sportlicher Form zusammenkommen. Wenn beim Eröffnungsspiel Russland auf Saudi-Arabien trifft, liegen wochenlange Vorbereitungen hinter allen 32 teilnehmenden Fußball-Nationalteams - und jedes verfolgt das Ziel, das größte Fußballturnier der Welt zu gewinnen. Die Fans fiebern rund um den Globus mit - vor dem Fernseher, aber auch immer mehr auf digitalen Kanälen. Beispielsweise durch Live-Streaming oder sie folgen ihrem Lieblingsspieler auf Instagram, der gleich nach der Partie sein Statement postet. Das alles ist für die Fans selbstverständlich; sowohl die Fußballmannschaft, als auch viele andere Anbieter von Online-Diensten müssen die Nachfragen schnell befriedigen können. Speziell beim Live-Streaming wandern die Konsumenten sonst zur Konkurrenz ab.

  • Volle Auftragsbücher für MSP

    Der Branchenverband Bitkom prognostiziert den IT-Dienstleistern in den folgenden Jahren ein hervorragendes Geschäft: Allein 2018 sollen die Umsätze in diesem Marktsegment um 2,6 Prozent auf 40,0 Milliarden Euro steigen. Für das laufende Jahr rechnet der Bitkom zudem mit einem Arbeitsplatz-Plus von 42.000 Stellen in der ITK-Branche. Für Michael Breeze, Marketing Director EMEA des Business-Continuity-Spezialisten Datto, ist diese positive Entwicklung der Branche logisch.

  • Das Ende für amerikanische Cloud-Dienste?

    Während sich hierzulande Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Behörden auf die bevorstehende bürgerfreundliche Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) einstellen, zeichnet sich in den USA eine gegensätzliche Bewegung ab: Ende Juni soll der US-Supreme Court darüber entscheiden, ob US-Ermittler künftig Einsicht in sämtliche Bürger- und Unternehmensdaten erhalten. Konkret geht es um einen Rechtsstreit mit Microsoft. Das Unternehmen soll Ermittlern auch Daten, die im Ausland gespeichert werden, zur Verfügung stellen. Dabei soll es keine Rolle spielen, in welchem Land diese Daten gespeichert sind und welche Gesetze dort herrschen. Stattdessen genügt es, wenn das Unternehmen, das die Daten verwaltet, in den USA tätig ist