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Microsoft Cloud profitiert von MSP


Welche Trends 2019 den MSP-Markt bewegen werden
Kundenorientierte Ansätze machen den Unterschied

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Von Fred Voccola, CEO, Mike Puglia, Chief Product Officer und Jim Lippie, General Manager bei Kaseya

Interoperabilität bestimmt zwar nicht die Gewinner, ist aber ein Kriterium, das erfolgreiche von erfolglosen Unternehmen unterscheidet. Aus diesem Grund muss Interoperabilität Teil der Technologie-DNA eines Unternehmens sein, ebenso wie sich Unternehmen verpflichten, die Kunden und deren Zufriedenheit in den Vordergrund zu stellen. Da kein Anbieter – auch nicht Microsoft oder Amazon – alle Lösungen für jede Anforderung parat hat, muss die proprietäre Technologie eines Anbieters mit der Technologie des Anderen funktionieren. Erfolgreiche Unternehmen sind kundenorientierte Unternehmen. Wer das nicht erkennt, wird 2019/20 weiter Marktanteile verlieren.

Kostenbewusste KMU werden weiterhin das Wachstum von Technologie vorantreiben
Die Art und Weise, wie der schnell wachsende KMU-Markt Technologie einsetzt, unterscheidet sich gravierend von größeren Unternehmen, da KMU diese kostenorientierter und gleichzeitig effizienter nutzen. Unternehmen, die keine KMU-orientierte Strategie umsetzen, werden aus diesem Grund das Nachsehen haben. Jeder Softwareanbieter, Managed Service Provider (MSP) oder Hardwareanbieter muss Produkte nutzen, die einfach einzusetzen sind und den Geschäftsbetrieb unterstützen. Außerdem wird Machine Learning (ML) einen wesentlich größeren Einfluss auf die KMU-orientierten MSP als auf die Großkonzern-orientierten MSP haben, da Erstere oft als komplette IT-Organisation eines Unternehmens fungieren. ML ermöglicht es KMU-orientierten MSP, mit einer so unglaublich hohen Effizienz zu arbeiten, dass sie ihre Managed Services zu einem niedrigeren Preis anbieten können. Dies werden die erfolgreichsten MSP im Jahr 2019 sein.

Microsoft Cloud profitiert von MSP
In den letzten drei Jahren ist der Einsatz von Azure unter MSP sprunghaft gestiegen, von 47 Prozent auf 67 Prozent. Dies wird im nächsten Jahr noch weiter zunehmen. MSP arbeiten teilweise seit 15 Jahren mit Microsoft und haben ihren Vertriebsmitarbeiter auf Kurzwahl. Ein Neuanfang mit AWS oder der Google Cloud-Plattform wäre somit ein gewaltiges Unterfangen. Zudem vereinfacht es Microsoft, lokale Anwendungen zu Azure zu migrieren. Der Anbieter baut eine MSP-Infrastruktur auf, richtet seine Apps und Services danach aus und erleichtert so deutlich den Umstieg zur Cloud. Microsoft prägt den MSP-Markt, und das Wachstum wird sich auch 2019 fortsetzen.

Neuer Security-Schlachtplan für KMU
Datenschutzverletzungen und Sicherheitsbedrohungen werden auch 2019 nicht nachlassen. Laut dem Tenable Vulnerability Intelligence Report sind Unternehmen durchschnittlich mit 870 Schwachstellen pro Tag konfrontiert. Darunter befinden sich 100 Schwachstellen, die laut dem CVSS als kritisch eingestuft werden – Tendenz steigend. KMU erkennen in Zeiten grassierender Ransomware immer deutlicher, wie verwundbar sie wirklich sind. Da ein erfolgreicher Angriff im schlimmsten Fall zum Betriebsaus führen kann, müssen sich Unternehmen nun besonders mit Sicherheitsmaßnahmen beschäftigen. KMU werden sich ebenso wie große Unternehmen auf umfassende Backup- und Disaster-Recovery-Pläne fokussieren, um ihr Unternehmen zu schützen und Kontinuität zu gewährleisten. Gleichzeitig werden sie neue, standardisierte Security-Schlachtpläne erstellen, um das Unternehmen noch sicherer zu machen.

KI und Machine Learning – Etwas mehr als ein Hype
Während sich KI und Machine Learning in einem ewigen Sog der Marketingphrasen befanden, werden sich diese Technologien im neuen Jahr in realen Anwendungsfällen in der Produktion unter Beweis stellen. KI- oder ML-Anwendungen, die große Datenmengen für das Crunching und Analysen verarbeiten können, werden es Unternehmen ermöglichen, Arbeitszeiten zu verkürzen und schnellere, genauere Datenanalysen abzuleiten. KI und ML werden IT-Unternehmen dabei helfen, proaktiver und sicherer zu arbeiten. Die Technologien werden wertvolle vorausschauende und unternehmenskritische Erkenntnisse liefern sowie versteckte Sicherheitsschwachstellen identifizieren.
(Kaseya: ra)

eingetragen: 16.12.18
Newsletterlauf: 21.01.19

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Meldungen: Hintergrund

  • Alles richtet sich nach der Multi-Cloud

    Die Cloud ist für viele Unternehmen heute selbstverständlicher Teil ihres Betriebs. Entsprechend entwickeln sich die individuellen Anforderungen der Unternehmen stetig weiter. Immer mehr von ihnen suchen professionelle Cloud-Berater, anpassbare Services und Multi-Cloud-Technologien. Dieses Angebot leisten Cloud Service Provider der nächsten Generation - sie halten mit dem schnell wachsenden Cloud-Ökosystem und den neuen Kundenanforderungen Schritt. Lee James, CTO EMEA bei dem Next-Gen-Cloud-Service Provider Rackspace, beobachtet genau, wie sich die Cloud-Branche verändert - und verrät Ihnen seine Prognose für die Cloud- und Technologie-Trends 2019.

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    Der Storage-Markt ist in Bewegung. In der Einschätzung von Arcserve werden vor allem drei Trends den Markt für Backup und Disaster Recovery bestimmen: Kostenprobleme in der Public Cloud, künstliche Intelligenz und sich selbst verwaltende Service-Dienstleistungen. Die Komplexität von IT-Infrastrukturen und neue Cloud-Technologien werden Hersteller, den Channel und die Kunden zusätzlich vor neue Herausforderungen stellen. 2018 war vor allem von anspruchsvolleren Ransomware-Attacken und von der neuen Datensicherungsregelung der DSGVO bestimmt. Viele Cloud-First-Sicherungsstrategien endeten in unerwartet hohen Kosten und einem erhöhten Datenverlust-Risiko. Arcserve sieht die Verantwortlichen und den Markt für Datensicherung und -Wiederherstellungen vor den folgenden Herausforderungen.

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    Laut Schätzung des Marktanalysten Gartner werden CIOs bis 2023 mehr als das Dreifache der Endgeräte verantworten, als sie aktuell verwalten. Ohne technologische Unterstützung werden sie diese Aufgabe auf Dauer kaum bewältigen können. Doch welche Technologiethemen sollten CIOs 2019 im Blick behalten, wenn es um die Vereinheitlichung des IT-Betriebs und den Abbau von Silos geht? Ivanti hat vier Fokusbereiche im IT-Servicemanagement identifiziert: Künstliche Intelligenz unterstützt ITSM-Prozesse Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz (KI) finden in den kommenden fünf Jahren einen großflächigen Eingang in das ITSM. Artificially Intelligent Service Management (AISM) wird dabei im ersten Schritt das traditionelle Service Management ergänzen. Die zentralen Stärken für KI liegen im Incident und Request Management, indem sie Vorfälle und Anfragen interpretiert, bevor diese in das traditionelle IT-Servicemanagement eingesteuert werden.

  • IoT in Supply-Chain-Initiativen und Logistik

    Um es mit den Worten des britischen Schriftstellers Douglas Adams zu sagen: Das Internet der Dinge ist groß. Wirklich groß. Sie mögen denken, dass die Datenmenge, mit der Sie in Ihrem Unternehmen zu tun haben riesig ist - denn laut der IDG IoT Studie 2018 hat bereits ein Fünftel der befragten Unternehmen IoT-Projekte umgesetzt. In Wahrheit aber sind das nur Peanuts im Vergleich zu dem Volumen an Daten, das von vernetzten Fahrzeugen und IoT-fähigen Lieferketten erzeugt wird. Ganz zu schweigen von der Vielfalt an Datentypen und der Geschwindigkeit, mit der sie generiert werden. Dass der Umgang mit diesen Daten eine große Herausforderung ist, liegt auf der Hand. Was gilt es also zu beachten?

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    Neue Technologien und wirtschaftliche Interessen verändern die IT und damit auch die Anforderungen an die Datenspeicherung und -sicherheit. Für das kommende Jahr lassen sich schon heute vier grundlegende Trends identifizieren. Früher war die Datenverwaltung im Petabyte-Format eine Herausforderung, der sich nur große Unternehmen stellen mussten. Mit der Verzehnfachung der Datenmenge (laut IDC) beginnt die Petabyte-Ära jetzt auch für mittelständische Unternehmen. Was früher eine Ausnahme war, wird sich zum Standard für KMU entwickeln, denn mittelständische Unternehmen erleben gerade schmerzhaft, dass ihre IT-Architektur für dieses Datenwachstum nicht ausgelegt ist.

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    Denodo, ein Unternehmen im Bereich der Datenvirtualisierung, hat für das Jahr 2019 drei Top-Tech-Trends identifiziert. Neben Künstlicher Intelligenz und modernen Datenvirtualisierungs-Tools wird sich auch die Cloud neu erfinden. Maschinelles Lernen für Unternehmen ein Muss: Auf KI-gestützte Analytik wird noch weiter an Bedeutung gewinnen, da immer mehr Tools entwickelt werden, die die Nutzung von KI-Techniken in allen Anwendungsbereichen erleichtern und Hürden abbauen. Die Ergebnisse dieser Techniken sind jedoch nur so gut wie die Daten, die damit verarbeitet werden. Da Data Scientists bereits jetzt mehr als 80 Prozent ihrer Zeit mit der Ermittlung, Integration und Aufbereitung von Daten verbringen, wird auch die Nachfrage nach Technologien für die Datenbereitstellung deutlich steigen. Als Schlüsselfaktor wird sich hier die Datenvirtualisierung weiter etablieren, die alle relevanten Daten für sämtliche im Unternehmen verwendeten Applikationen in dem jeweils benötigten Format bereitstellen kann und damit wesentlich zur Produktivität von Data Scientiest beitragen wird.

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    Eine Prognose, die für das Jahr 2019 sicher ist, ist das Cyberkriminelle immer innovative Wege beim Ausnutzen von Sicherheitslücken finden werden. Hacker haben weiterhin IoT-Geräte auf ihrem Radar, und sie werden in der Cloud nach neuen Möglichkeiten suchen, um gefährdete Anwendungen anzugreifen. Die Verteidiger müssen daran arbeiten, effektivere Sicherheitslösungen zu finden, die das Budget nicht überfordern. Hier lesen Sie die Zscaler-Vorhersagen für die wichtigsten Sicherheitstrends für das kommende Jahr. Angriffe auf bestimmte Cloud-Anwendungen werden zunehmen. Da immer mehr Unternehmen Workloads und Daten auf Anwendungen wie Office 365 und Workday verlagern, werden Hacker neue Angriffe speziell für diese Anwendungen entwickeln. Sie werden spezielle Exploits verwenden, um Zugriff auf die Anwendung selbst zu erhalten und nicht nur auf die Benutzerdaten.

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    Intelligent Enterprise, Fokus auf Datenqualität, Agile Business: nachdem der Mehrwert der Digitalisierung in allen Branchen angekommen ist, steht das Jahr 2019 ganz im Zeichen der Integration von einzelnen Trends in ganzheitliche und übergreifende Lösungen. Arithnea zeigt, was Unternehmen im digitalen Business im Jahr 2019 erwarten wird. Agile Business Development: Unternehmen müssen noch schneller auf Veränderungen im Markt reagieren. Heute bleibt keine Zeit mehr, langjährige Pläne für strategische Initiativen zu entwickeln, die bis zur tatsächlichen Umsetzung schon wieder überholt sind. Der Trend geht daher immer mehr dazu über, mehrere kleinere und vor allem kostengünstigere Projekte als eine Art Testballon zu starten - agile Business Development ist hier das Keyword.

  • Die nächste DevOps-Welle wird kommen

    Immer mehr Entwickler nutzen Microservices für die Erstellung neuer Apps. Mit deren Hilfe können sie spezifische und auf ihre Anforderungen angepasste Komponenten nutzen, die ihren Job sehr gut erledigen. Sind sie erfolgreich, lassen sie sich schnell und problemlos skalieren. Allerdings erzeugen all diese Komponenten natürlich Daten. Und bei zustandslosen (stateless) Anwendungskomponenten muss man die Daten irgendwo ablegen. Eine Möglichkeit besteht darin, zustandsbehaftete (stateful) Container-Instanzen zu nutzen, die im Zeitverlauf Daten speichern können. Wenn Sie mich fragen, holt diese Lösung aber nicht das Beste aus den Containern oder den Daten heraus. Stattdessen ist es viel sinnvoller, eine Datenbank zu betreiben. Im kommenden Jahr gilt es daher, besser zu verstehen, wie Datenbanken die spezifischen Anforderungen von Anwendungen erfüllen können. Und dies insbesondere so, dass bestehende Applikationen nicht neu geschrieben werden müssen.

  • ERP-Trends: Was 2019 wichtig ist

    Viele Mittelständler in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben sich den Ausbau ihrer ERP-Lösung vorgenommen. Welche Themen sollten ERP-Verantwortliche dabei für 2019 auf dem Radar haben? Der ERP-Hersteller proALPHA hat aus zahlreichen Studien und einer Vielzahl von Kundengesprächen sieben Fokusthemen identifiziert. Um dem rasanten Wandel der Märkte zu begegnen, passen Unternehmen ihre Geschäftsprozesse laufend an. Die Zahl der Betriebe, die dafür auch ihr ERP-System erweitern, steigt ebenfalls: 62 Prozent planen, ihre ERP-Software in den kommenden 2 Jahren um zusätzliche Funktionalitäten zu erweitern, so eine Studie von PAC. Dabei nehmen sich Mittelständler aus Fertigung und Handel für das kommende Jahr insbesondere sieben Themen vor.