(05.01.09) - Veränderungen in der IT-Landschaft haben in den vergangenen Jahren immer mehr an Dynamik gewonnen. Einerseits werden dabei Update- und Upgrade-Zyklen bestehender Systeme immer kürzer, andererseits führen auch ständig neue Anforderungen seitens des Gesetzgebers, aber auch der Kunden und Lieferanten dazu, dass sich Unternehmen sehr intensiv Gedanken über die eigene IT-Infrastruktur machen. Doch gerade die wirtschaftlich schwierigen Zeiten führen häufig dazu, dass viele Unternehmen gewünschte und auch bereits geplante Investitionen enttäuscht wieder zurückziehen müssen.
Die Erfahrungen der letzten Zeit zeigen, dass die Enttäuschung schwindet und entsprechende Planungen häufig wieder aufgenommen werden, wenn die geplanten Lösungen als "Software as a Service" angeboten werden. Dadurch, dass die Lösungen beim Anbieter gehostet werden und der Zugriff webbasiert stattfindet, entfallen einerseits Investitionen ins unternehmenseigene Rechenzentrum, andererseits sind auch die bei Inhouse-Lösungen zum Großteil versteckten Kosten für das Customizing sowie die Pflege bei SaaS-Lösungen komplett transparent und dadurch in der Regel wesentlich niedriger.
"Jeder kaufmännische Auszubildende in Industrie und Handel lernt Eigenfertigungen gegen Fremdbezüge zu kalkulieren und gerade in der Fertigung ist dieses Thema elementar wichtig, um die Konkurrenzfähigkeit zu erhalten. Eine solche Kalkulation auch auf die IT-Landschaft einzubeziehen war in der Vergangenheit in vielen Unternehmen nahezu ein Tabuthema", sagte Rainer Ehrens von der LeksIT-DocuBizz ApS. "Doch seit einiger Zeit bröckeln die Mauern, die uns sowie auch vielen anderen Anbietern entgegen gebaut wurden, mit dem Effekt, dass das Total Cost of Ownership (TCO)-Prinzip Einzug erhält in die Unternehmenskalkulation."
Rainer Ehrens meinte: "Doch SaaS ist nur ein Schritt in die Zukunft. Wir erachten es als wichtig, nicht nur die Systeme zu hosten, sondern zusätzlich komplizierte Verarbeitungsprozesse ebenfalls zu verlagern, also die Leistungen als "Datacenter as a Service" (DaaS) anzubieten. Eigentlich handelt es sich dabei ebenfalls um einen ganz normalen Fremdbezug, allerdings nicht von halbfertigen Waren sondern von Datenmaterial. Den Kunden die Sicherheit zu vermitteln, dass DaaS-Anbieter vielleicht noch viel seriöser und zuverlässiger arbeiten als langjährige Zulieferer in der Fertigung, ist die größte Aufgabe, die wir bewältigen müssen. Die Technologien, die Verfügbarkeit und die Sicherheitsmechanismen sind soweit ausgereift, dass diese Argumente nicht mehr als Hinderungsgrund angesehen werden dürfen."
Die LeksIT-DocuBizz bietet mit dem System "DocuBizz" eine DaaS-Lösung zur automatischen Verarbeitung von Eingangsbelegen. Die dazu notwendige Zeichenerkennung (OCR) sowie das Pflegen des Regelwerkes finden vollständig im Rechenzentrum statt, so dass der Anwender in keiner Weise mit diesem Aufwand belastet wird. Der Anwender scannt die Belege, die Belegbilder werden automatisch an das Rechenzentrum übertragen und der Kunde erhält im Anschluss online fertig indexierte, korrigierte und zur Verbuchung sowie zum Abzeichnen aufbereitete Daten. Der dazugehörige Workflow kann in dem System ebenfalls problemlos abgebildet werden.
"Durch DocuBizz werden die Themen digitaler Posteingang sowie automatische Eingangsrechnungsverarbeitung nun auch für mittlere und kleinere Unternehmen interessant, die zum Teil über keine eigene IT-Administration verfügen. Das Potential dieser Kunden ist unglaublich", sagte Rainer Ehrens, "Viele kleinere Unternehmen sind hochspezialisiert, viele davon sogar Weltmarktführer in ihrer Branche. Wir ermöglichen diesen Unternehmen, sich weiterhin vollständig mit den eigenen Technologien zu beschäftigen und nicht auch noch eigenes Know-how in der Automatisierung von Buchungsprozessen aufbauen zu müssen. Für größere Unternehmen stellt DocuBizz ebenfalls eine Alternative zu herkömmlichen Inhouse-Lösungen dar, da einerseits das Lizenzmodell unserer Lösung völlig unabhängig von der Anzahl der zu verarbeitenden Belege ist, andererseits auch unsere technische Infrastruktur absolut massentauglich ist. Damit stehen wir sehr häufig auf der Gewinnerseite der TCO-Kalkulation."
Die Quintessenz ist laut LeksIT klar: SaaS- und DaaS-Lösungen werden in den nächsten Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnen, wobei es sich um die Verstärkung eines längst vorhandenen Trends handelt und nicht um eine Trendwende. Als wichtigsten Punkt betont Rainer Ehrens, dass die Anbieter der Systeme das Vertrauen der Kunden gewinnen und dieses Vertrauen zu schätzen wissen müssen. Demjenigen, der sich mit der Umstellung oder der Erweiterung der IT-Systeme beschäftigt, sei empfohlen, grundsätzlich SaaS- und DaaS-Lösungen mit in die Investitionsüberlegung einzubeziehen und die angebotenen Systeme auf Herz und Nieren zu testen. Der sich abzeichnete Trend wird aber langfristig auch zeigen, dass im Endeffekt nur derjenige verlieren wird, der seine Systeme nicht als SaaS-, bzw. DaaS-Lösung anbietet. Der Kunde jedoch kann nur gewinnen. (LeksIT-DocuBizz: ra)
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Cloud Foundry expandiert an vielen Fronten
Mit neuen Partnerschaften, einem neuen System zur Vereinfachung der Zusammenarbeit mit der Open Source Community, innovativen Werkzeugen zum Betrieb großskalierbarer Services und vielfältigen Cloud-Entwicklungsoptionen feiert VMware den ersten Geburtstag von "Cloud Foundry", ihrer offenen Plattform-as-a-Service (PaaS)-Lösung.
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Flexibel in der Cloud arbeiten
Die netzbest GmbH hat anlässlich der Cebit eine virtuelle Desktop-Lösung (Desktop-as-a-Service) speziell für kleine und mittelständische Unternehmen vorgestellt. Der Berliner IT-Dienstleister ist auf IT-Services sowie IT-Infrastruktur mit dem Fokus auf Sicherheit und Skalierbarkeit spezialisiert und bietet Lösungen und Technologien, mit denen kleine bis mittelständische Unternehmen flexibler und zugleich sicherer werden. Mit dem auf der Messe vorgestellten Produkt "netzdesk" können Unternehmen schneller auf Marktgegebenheiten reagieren, ohne dabei hohe IT-Kosten zu verursachen.
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PaaS-Lösung mit "Java EE 6"
Red Hat hat ihre Platform-as-a-Service (PaaS)-Lösung "OpenShift" um neue Funktionen für Java-Entwickler erweitert. OpenShift unterstützt diese jetzt über den gesamten Lebenszyklus einer Applikation und sorgt für eine schnelle Erstellung von Cloud Computing-Applikationen.
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Desktops aus der Cloud
Business-Anwender können einen Windows-Desktop aus der Cloud jetzt auch ohne ständige Onlineverbindung sowie für rechenintensive Applikationen nutzen. Dazu hat Pironet NDH ihre Lösung "Desktop as a Service (DaaS)" zur "Virtual Desktop Infrastructure" (VDI) erweitert. Anwender können bei den neuen VDI-Varianten zusätzlich eigene Applikationen installieren oder aus einem App-Store auswählen. Für mobile Nutzer bietet der ITK-Dienstleister einen Cloud Computing-Desktop, der auch ohne Verbindung zum Internet einsetzbar ist und sich mit der Cloud automatisch synchronisiert, sobald der Anwender wieder online geht.
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Weg zum eigenen SaaS-Modell
Mit der Application-Platform-as-a-Service "appeleon" will apinso GmbH eine Alternative zu amerikanischen Anbietern sein. Unternehmen können mit "appeleon" Applikationen im Webbrowser konfigurieren. Die Applikationen sind sofort integrierbar, wiederverwendbar, mehrsprachig und mandantenfähig. Für appeleon gibt es zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten, die von der einfachen Verwendung von Applikationen durch Endanwender bis zu weitreichenden Software-as-a-Service (SaaS)-Geschäftsmodellen für Partner reichen.
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Java EE 6 als Platform-as-a-Service
Red Hat unterstützt mit ihrer Platform-as-a-Service (PaaS)-Lösung "OpenShift" jetzt die "Java Enterprise Edition 6". Grundlage dafür bildet Red Hats "JBoss Application Server", ein Open Source Java Enterprise Edition (EE) Application Server, der gleichzeitig das Herzstück der "JBoss Enterprise Application"-Platform darstellt. OpenShift ist eine PaaS-Lösung, die mit Java EE 6 arbeitet und es Entwicklern auf einfache Weise ermöglicht, Java-Applikationen in der Cloud zu schreiben und bereitzustellen.
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Verschlüsselte Videokonferenzen abhalten
Bewegte Bilder aus der Wolke: LifeSize präsentierte "LifeSize Connections", eine Cloud-basierte Plattform für HD-Videogespräche. Mit dieser Lösung können Unternehmen verschlüsselte Videokonferenzen abhalten und ohne Kompatibilitätshürden mit mehreren Teilnehmern über LifeSize-Raumsysteme und Desktop-Lösungen für PC oder Mac kommunizieren.
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Platform-as-a-Service für Programmierer
Red Hat bietet ab sofort "OpenShift" an, eine Platform-as-a-Service (PaaS) für Programmierer, die mit Open Source entwickeln. Die Plattform bietet für Entwickler, die ihre Anwendungen schreiben, testen, ausführen und verwalten, neue Wahlmöglichkeiten hinsichtlich Sprachen, Frameworks und Clouds. Basierend auf Red Hats Erfahrung mit "JBoss" besitzt OpenShift innovative Funktionen wie CDI (Context and Dependency Injection). Außerdem wird zukünftig Jave EE 6 unterstützt, wodurch die PaaS-Fähigkeiten auch für aufwändigere und anspruchsvollere Anwendungen genügen.
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Anwendungsentwicklung für die Cloud Computing-Ära
Mit "Cloud Foundry" stellt die Virtualisierungsanbieterin VMware ihre offene Plattform-as-a-Service (PaaS) vor. Cloud Foundry ist speziell für Cloud Computing-Umgebungen entwickelt und steht Unternehmen und Public Cloud-Serviceanbieter als Service zur Verfügung. Es vereinfacht die Entwicklung, die Bereitstellung und den Einsatz von Applikationen und erleichtert es Entwicklern, Applikationen in Cloud-Umgebungen aufzusetzen, zu betreiben und zu skalieren. Dabei wird ein großes Spektrum an öffentlichen und privaten Clouds, Programmiersprachen und -Frameworks sowie Application Services unterstützt.
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Virtuelles Kundenrechenzentrum
Die Lösung "21Cloud" des gleichnamigen Anbieters, optional auch Software-as-a-Service (SaaS) erhältlich, soll für einen sorgenfreien IT-Hardwarebetrieb in hochverfügbaren und sicheren deutschen Rechenzentren sorgen. Der komplette Betrieb von IT-Infrastrukturen, wie Servern und Arbeitsplätzen inklusive der IT-Security wird zur Verfügung gestellt.
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