Kernbankensystem im SaaS-Modus


Callataÿ & Wouters und Deutsche Börse Systems AG liefern gemeinsam übergreifende Software-as-a-Service-Lösung für den deutschen Markt
Mit Hilfe der Partnerschaft wird die komplette Kernbanken-Lösung Thaler von Callataÿ & Wouters an Deutschlands Handel, Unternehmen und Privatbanken vertrieben


(07.10.09) - Callataÿ & Wouters, Anbieter von Kernbanken- und Multi-Channel-Vertriebs-Lösungen liefert zusammen mit der Deutschen Börse Systems AG, ein Unternehmen der Deutsche Börse AG, die "Thaler on SAP"-Lösung. Das Produkt für das Kernbankensystem wird im Software-as-a-Service (SaaS)-Modus auf den deutschen Markt gebracht. Die Zusammenarbeit von Callataÿ & Wouters und der Deutschen Börse Systems AG baut auf die erfolgreiche Partnerschaft mit der Clearstream Services SA, ebenfalls ein Tochterunternehmen der Deutsche Börse AG in Luxemburg, auf. Hier haben die Partner mehrere gemeinsame Projekte wie zum Beispiel mit der Dresdner Bank erworben.

Callataÿ & Wouters und Deutsche Börse Systems AG werden zum ersten Mal in Deutschland eine "Bank in a Box"-Lösung für Privatkunden, Firmen- und Privatbanken anbieten. Dieses Angebot ermöglicht Banken die Vorteile einer Best-of-Breed-Core-Banking-Software, ohne die Risiken und die langen Bearbeitungszeiten, die mit einem vollständigen Systemersatz einhergehen. Mit dem SaaS-Modell vermeiden deutsche Banken nicht nur die hohen Ausgaben, die durch das Aufsetzen von traditionellen und großen IT-Projekten entstehen.

Sie profitieren auch von einem Ansatz, der ihnen die IT zentral aus einer Hand liefert, so dass sie sich auf Produktinnovationen und Kunden-Service konzentrieren können. Thaler auf SAP ist ein skalierbares System, das Kernbanken-Funktionen für Einlagen, Kredite, Wertpapiere, den Zahlungsverkehr, E-Banking und Swift Büro-Dienstleistungen bietet. Außerdem enthält es Filial- sowie Multi-Channel-Vertriebs-Module. Es soll entweder als End-To-End-Lösung alle Aktivitäten im Kernbanken-Bereich oder modulartig einzelne Branchen unterstützen.

"In diesem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld sind Banken, die ihre operationalen Prozesse verschlanken und ihre Kosten effizient verwalten, in der besten Position, um Wettbewerbsvorteile zu erzielen", sagt Michael Stremel, Head of Section z/OS und CSD/Exchange Back Office Operations, Deutsche Börse Systems AG. "Durch die Partnerschaft mit Callataÿ & Wouters können wir Banken bei dieser schwierigen Herausforderung unterstützen. Außerdem können wir unseren bestehenden und neuen Kunden mit diesem umfassenderen Portfolio an SaaS-Lösungen in Deutschland zur Seite stehen", so Stremel.

"In Banken werden IT-Budgets zunehmend gestrafft. Deshalb stehen die Finanzinstitute vor der Herausforderung, innovative Produkte und Dienstleistungen in einem zunehmend wettbewerbsorientierten Markt herauszubringen," sagt Marc De Groote, CEO, Callataÿ & Wouters. "Daher ist das SaaS-Modell ein wichtiger Trend, der sich abzeichnet. Durch unsere Partnerschaft mit Deutsche Börse Systems AG können Finanzinstitute, dem derzeitigen Klima, in dem Flexibilität und geringere Risiken für das Bestehen einer Bank an erster Stelle stehen, entgegenwirken", so De Groote. (Callataÿ & Wouters: ra)


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Meldungen: Gesundheitswesen

SAP Business ByDesign im Gesundheitswesen Gemeinsam mit ihren Praxispartnern, dem Praxisnetz Vorderpfalz (Pravo) und dem Ludwigshafener Ärztenetz GO-LU, entwickelt die PlanOrg Informatik eine Branchenlösung für Ärztenetze. Bis Juni 2012 wird damit erstmals eine integrierte Softwarelösung zur Verfügung stehen, die die vollständige Abbildung aller relevanten betriebswirtschaftlichen Aufgaben von Ärztenetzen und insbesondere das Management "Integrierter Versorgungsverträge" (IV-Verträge) nach § 140a ff SGB V ermöglicht. Die Lösung basiert auf der SAP-Mittelstands-Plattform Business ByDesign und steht allen medizinischen Dienstleistern innerhalb eines Versorgungsnetzwerkes zur Verfügung.

 

Therapieplaner im Software-as-a-Service-Modus Die Tikanis GmbH bietet ihren Therapieplaner für Krankenhäuser und Kliniken jetzt auch im Software-as-a-Service (SaaS)-Modus an. Damit können medizinische Einrichtungen nun die Funktionen zur Disposition von Behandlungsräumen und Koordination von Personal und Patienten nutzen, ohne die Software auf den eigenen IT-Systemen zu installieren. Sie müssen lediglich eine kleine Zugriffssoftware (Client) in wenigen Minuten auf den Arbeitsplatzrechner spielen, um über das Internet mit dem "Tikanis Therapieplaner" zu arbeiten. Die Software selbst residiert auf einem Server in einem deutschen Sicherheitsrechenzentrum.

 

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