Interxion: Grundstein für sechstes Rechenzentrum


Interxion: Erweiterung des Rechenzentrumscampus auf 15.000 m2
Bereits kurz nach der Inbetriebnahme des Rechenzentrums FRA5 im 3. Quartal 2008 investiert Interxion erneut am Standort Frankfurt


(09.11.09) - Interxion, Anbieterin von Carrier-neutralen Rechenzentren in Europa, hat heute die Grundsteinlegung für den Neubau des Rechenzentrums FRA6 auf seinem Campus an der Hanauer Landstraße in Frankfurt vorgenommen. FRA6 wird bis August 2010 fertig gestellt sein und über eine Nettorechenzentrumsfläche von 1.600 m2; verfügen. Damit erhöht sich die Bruttorechenzentrumsfläche an Deutschlands wichtigstem Datenumschlagplatz auf insgesamt 15.000 m2;.

Bereits kurz nach der Inbetriebnahme des Rechenzentrums FRA5 im 3. Quartal 2008 investiert Interxion aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage nach Colocation-Dienstleistungen erneut am Standort Frankfurt. Die mit dem Bau des Rechenzentrums verbundenen Investitionen werden sich auf rund 18 Millionen Euro belaufen. Das strategische Vorgehen korrespondiert auch mit den Ergebnissen einer aktuellen Studie von IDC in Kooperation mit Interxion, die besagt, dass die Nachfrage nach ausgelagerten Rechenzentrumsdienstleistungen in den kommenden vier Jahren in den europäischen Kernmärkten Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden und Frankreich um schätzungsweise jährlich 23 Prozent steigen wird.

Das neue Rechenzentrum wird den hohen Qualitätsstandards von Interxion im Bezug auf Hochverfügbarkeit und Sicherheit entsprechen sowie die Anforderungen von Servern aktueller sowie zukünftiger Generationen erfüllen. Gemäß der Interxion-Richtlinien über energieeffizientes Gebäudedesign wird FRA6 mit Freikühlungs-Klimatisierungssystemen ausgestattet. Ferner soll es sich durch eine redundante Versorgungsinfrastruktur, mehrstufige Sicherheitssysteme und umfangreiche Brandschutzmaßnahmen auszeichnen. Der Einsatz moderner Versorgungstechnik ermöglicht darüber hinaus einen effizienten und ausfallsicheren Betrieb selbst stromintensiver IT-Infrastruktur.

FRA6 ist betriebstechnisch autark, dennoch ist es vollständig in das wirtschaftliche Ökosystem, das die Kunden von Interxion innerhalb des Campus bilden, eingefasst. Der gesamte Campus ist intern wie nach außen hin mit redundanten Glasfaserzuleitungen verbunden, die eine unterbrechungsfreie Anbindung der Kunden ermöglichen. Der Rechenzentrumscampus von Interxion wird kontinuierlich erweitert.

In seinem Redebeitrag anlässlich der Grundsteinlegung verdeutlichte Markus Frank, Wirtschaftsdezernent der Stadt Frankfurt, die strategische Bedeutung der digitalen Wirtschaft im Allgemeinen und des Unternehmens Interxion im Speziellen für Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet. "Der Rechenzentrumscampus von Interxion hat sich in den vergangenen Jahren zum wichtigsten Datenumschlagplatz Deutschlands entwickelt. Der Neubau des Rechenzentrums FRA6 induziert weitere Wertschöpfung, denn durch jedes übertragene Datenpaket werden Werte geschaffen, die erst durch Dienstleisterin wie Interxion sicher, effizient und unterbrechungsfrei nutzbar gemacht werden können. Darüber hinaus sind solche Infrastrukturen von zentraler Bedeutung für alle Wirtschaftsbereiche, insbesondere für die am Standort Frankfurt stark vertretenen Branchen Telekommunikation und Finanzen sowie für die Kreativwirtschaft. Natürlich werden auch Bauunternehmen und weitere Dienstleister aus der Region im hohen Maße vom Neubau des Rechenzentrums profitieren", erklärt Frank.

Peter Knapp, Geschäftsführer der Interxion Deutschland GmbH, kommentierte die Grundsteinlegung wie folgt: "Unsere Kunden schätzen vor allem, dass wir alle Rechenzentren innerhalb eines Campus betreiben und somit ein beachtliches Ökosystem für die Digital- und Finanzwirtschaft aufgebaut haben. Im Gegensatz zu anderen Marktteilnehmern tendieren wir immer dazu, Rechenzentren neu zu errichten anstatt vorhandene Infrastruktur zu modernisieren. Dadurch profitieren unsere Kunden stets von technisch exzellenter Infrastruktur, ausreichenden Stromkapazitäten sowie von zahlreichen Connectivity-Optionen, die sich aus dem Hosting von rund 150 verschiedenen Carriern auf unserem Campus ergeben. In Frankfurt finden wir – und damit natürlich auch unsere Kunden – seit Jahren ausgezeichnete wirtschaftliche Rahmenbedingungen vor. Dies ist unter anderem zahlreichen richtungsweisenden Standortentscheidungen auf kommunaler Ebene zu verdanken."

Der Neubau des Rechenzentrums FRA6 ist ein weiterer Schritt im Zuge der nachfragegetriebenen Expansionspläne von Interxion, das europaweit mittlerweile 25 Rechenzentren betreibt. Derzeit errichtet das Unternehmen auch in Zürich, Paris und Dublin neue Data Center. (Interxion: ra)


Peter Knapp und Markus Frank bei der Grundsteinlegung, Bild: Interxion

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Meldungen: Unternehmen

Datensicherheit in Cloud Computing-Umgebungen Die wusys, IT-Dienstleisterin und Rechenzentrumsbetreiberin im Großraum Frankfurt, wird auf der IT&Media am 30. und 31. Mai 2012 in Darmstadt, gemeinsam mit den Partnern Oodrive, IPsoft und Artec Lösungen für Cloud Computing und die Optimierung von IT-Prozessen präsentieren.

 

Managed Services gewinnen an Attraktivität Controlware veranstaltet am 26. Juni 2012 in Dietzenbach den Workshop "Managed Services: Der Weg zum erfolgreichen Managed Services-Projekt". Die Veranstaltung richtet sich an Entscheider und IT-Verantwortliche der Unternehmen und ist kostenfrei.

 

Marktaufbau für Cloud-ERP Ramco Systems, IT-Dienstleisterin und Anbieterin von Cloud- und Web-basierten Enterprise-Lösungen, hat Virender Aggarwal zum Chief Executive Officer (CEO) des Konzerns berufen. Zuvor war Virender Aggarwal Mitglied der Geschäftsführung und verantwortlich für das APAC-Geschäft (Asiatisch-Pazifischer Wirtschaftsraum) eines führenden IT-Dienstleistungsunternehmens mit Sitz in Singapur. In dieser Tätigkeit war Aggarval in zentraler Rolle für den Ausbau des IT-Services- und Consulting-Geschäfts in den aufstrebenden Märkten wie Japan, Australien, Neuseeland, China, Asien-Pazifik, Indien, Mittlerer Osten und Afrika zuständig.

 

SAP über Amazon Web Services Ab sofort sind "SAP Business-All-in-One" für Linux und Windows sowie "SAP Rapid Deployment Solutions" und die Business-Intelligence-(BI) Lösungen aus dem "SAP-BusinessObjects"-Portfolio für Windows Server 2008 R2 über Amazon Web Services (AWS) verfügbar. Kunden können so die SAP-Anwendungen flexibel und schnell auf der skalierbaren On-Demand-Plattform von AWS betreiben. Laut SAP können Unternehmen Kostenvorteile für ihre IT-Infrastruktur von bis zu 69 Prozent realisieren, wenn sie SAP-Lösungen über die zertifizierte AWS-Plattform betreiben. Die habe das Beratungsunternehmen VMS AG im Rahmen einer aktuellen Marktanalyse, die mehr als 2.600 SAP-IT-Landschaften untersucht hat, bestätigt.

 

Zuversicht bei ERP-Lösung "Office Line 365" Die gute Konjunktur im deutschen Mittelstand hat das Umsatzwachstum der Sage Software GmbH, mit 250.000 Kunden einer der führenden Anbieter von betriebswirtschaftlicher Software und Services, erheblich beflügelt. So konnte das Softwarehaus im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2011/12 (01.Oktober 2011 bis 31. März 2012) seinen Umsatz in Deutschland und Österreich um +7,2 Prozent steigern: Er stieg von 47,9 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2010/11 auf 51,4 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2011/12.

 

Contact Center & Cloud Computing Altitude Software, ein Unternehmen für Contact-Center-Technologie, kündigt an, dass es nach der Übernahme der Mehrheitsanteile am schwedischen Software-as-a-Service (SaaS)-Provider ASP Nordic von privaten Investoren jetzt Cloud-Center-Lösungen in Skandinavien anbietet.

 

In Private-, Public- und hybriden Cloud-Umgebungen Red Hat hat weitere Pläne für die Platform-as-a-Service (PaaS)-Lösung "OpenShift" vorgestellt. OpenShift ist eine Open-Cloud-Applikations-Plattform für Unternehmen und bietet durch die Bereitstellung einer konsistenten Umgebung für den Einsatz sowohl in Public Clouds als auch im eigenen Rechenzentrum alle Vorteile einer PaaS-Lösung. Red Hat unterstützt mit OpenShift PaaS sowohl die traditionellen Methoden als auch moderne Verfahren der Applikationsentwicklung. Auch in OpenShift PaaS für Unternehmen nutzt Red Hat seine Kerntechnologien, wie sie bereits im OpenShift Public PaaS zum Einsatz kommen, und ermöglicht Organisationen, mit einer Cloud-Umgebung ihre operative Flexibilität und die Effizienz der Applikationsentwicklung zu optimieren.

 

Energie-Monitoring auf Cloud Computing-Basis Digi International hat bekanntgegeben, dass die Stadtwerke Krefeld (SWK) bei der Durchführung des "E-Energy"-Pilotprojekts "E-DeMa" im nordrhein-westfälischen Krefeld eine Energie-Monitoring-Lösung von Digi einsetzen werden. Die Digi-Lösung sorgt für eine direkte Verbindung zwischen den Verbrauchszählern und Tablet-Computern der Kunden, damit diese ihren Energieverbrauch in Echtzeit überwachen und entsprechend der aktuellen Strompreise energieeffizient reagieren können.

 

SOA und Cloud Computing-Security Service-orientierte Architekturen (SOA) und Cloud-Computing sind nach wie vor die Treiber innovativer Dienste im IT-Outsourcing, die auf Skalierbarkeit, Services on demand sowie flexibler nutzungsgerechter Abrechnung beruhen. Im gleichen Maße wie die Einführung neuer Dienste im Infrastruktur-, Plattform- und Software-Bereich wachsen jedoch die Herausforderungen hinsichtlich der Schutzbedarfs- und Risikoanalyse.

 

Cloud-basierte CRM-Lösung Veeva Systems meldete ein sprunghaftes Wachstum ihres Cloud-basierten "Veeva CRM" auf dem gesamten europäischen Festland. Seit Veeva im April 2010 offiziell nach Europa expandierte, hat die Firma über 35 biowissenschaftlichen Unternehmen in mehr als 20 europäischen Märkten die Vorteile des Cloud Computing nahe gebracht. Wenn alle derzeit laufenden Einführungen abgeschlossen sind, werden über 30.000 Pharmavertreter in Europa "Veeva CRM" verwenden und damit ihre Kundenbeziehungen besser verwalten können.

 

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