(10.03.10) - Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), die IT-Anwendungen hosted oder über die Cloud beziehen, sind wirtschaftlich besonders erfolgreich. Mehr als 40 Prozent dieser Unternehmen erzielten in den vergangenen zwölf Monaten Umsatzsteigerungen von 30 Prozent oder mehr. Damit liegen KMU, die auf Cloud- oder Hosted-Dienste vertrauen, deutlich über ihren Pendants, die keine solchen Services nutzen: 90 Prozent davon mussten im gleichen Zeitraum Umsatzeinbußen hinnehmen. Dies ist eine der Kernaussagen einer weltweit durchgeführten Untersuchung unter mehr als 3.000 KMU, die von Microsoft in Auftrag gegeben wurde.
Der "SMB IT and Hosted IT Index 2010" betrachtet, wie kleine und mittelständische Firmen die Wirtschaftskrise gemeistert haben und welchen Einfluss dabei Informationstechnologien hatten.
Zusammengefasst: KMU sind mit einem blauen Auge durch die weltweite Rezession gekommen. 52 Prozent der befragten Unternehmen konnten in den vergangenen zwölf Monaten sogar Umsatzsteigerungen erzielen. (Ergebnisse in 2008: 38 Prozent). Noch deutlicher ist die Situation in Deutschland. Hier berichten zwei Drittel der kleinen und mittelständischen Unternehmen von Umsatzsteigerungen im letzten Jahr. Damit lagen deutsche KMU weltweit auf Platz 2. Nur chinesische Firmen konnten das Ergebnis noch überbieten.
"Ein zentraler Faktor für diesen Unternehmenserfolg war dabei die Nutzung von Informationstechnologien", erläuterte Martin Berchtenbreiter, Senior Direktor Mittelstand & Partner und Mitglied der Geschäftsleitung, Microsoft Deutschland. "Von den Unternehmen, die IT als geschäftskritisch identifiziert hatten, konnten sich 60 Prozent über Umsatzsteigerungen freuen. Firmen, für die Informationstechnologien keine besondere Rolle spielen, hatten es da schon schwieriger. Nur knapp ein Drittel von ihnen erzielte steigende Umsätze".
Für kleine und mittelständische Firmen gewinnt das Trendthema "Cloud" zunehmend an Bedeutung. 35 Prozent der befragten Unternehmen bezeichnen das Geschäftsmodell, Informationstechnologien nach Bedarf anzumieten, als "attraktiv" für ihre individuellen Anforderungen. Was die tatsächliche Nutzung von Cloud Computing anbetrifft, besteht jedoch noch viel Raum für Engagement: Nur ein Fünftel aller KMU setzt derzeit auf diese Art der Nutzung von IT. Deutsche Unternehmen liegen dabei mit 21 Prozent knapp unter dem Durchschnitt.
Anders der Bereich des Hosting. Hier ist die Bereitschaft von KMU, solche Dienste einzusetzen, deutlich stärker ausgeprägt. Derzeit verwenden bereits 65 Prozent aller KMU gehostete IT-Anwendungen. Von den Unternehmen, die bislang noch keine "Hosted Services" nutzen, spielen 73 Prozent mit dem Gedanken, dies in Zukunft zu tun. 2008 lag dieser Wert nur bei 44 Prozent.
"Unsere Auswertung der Befragung lässt den Schluss zu, dass es eine Korrelation zwischen dem wachsenden Focus auf IT und dem guten wirtschaftlichen Abschneiden von Unternehmen gibt – ungeachtet ihrer Größe und dem Land, in dem sie tätig sind", erläutert Dale Vile, Research Director von Freeform Dynamics. Das Analystenhaus hat die erhobenen Daten der Studie einer genauen Prüfung unterzogen. "Die Ergebnisse untermauern die Ansicht, dass Technologien und gehostete Dienste selbst kleineren Firmen einen messbaren wirtschaftlichen Vorteil bringen. Es erstaunt mich nicht, dass Investitionen in IT beziehungsweise Hosting Hand in Hand mit guter ökonomischer Performanz gehen."
Deutschland führt bei Collaboration-Tools Im Ländervergleich zeigen sich recht deutliche Unterschiede, was das Vertrauen in Hosted- oder Cloud-Services im Vergleich zu lokal installierter IT anbetrifft. Deutsche KMU sind besonders vorsichtig, wenn es um Backup-Daten geht. 78 Prozent halten diese Daten "on-premise" also im eigenen Unternehmen vor. In den USA sowie Asien liegt dieser Wert deutlich unter 70 Prozent. Gleiches gilt für die eigene Webseite. Deutsche Firmen betreiben ihre Unternehmensseite gerne im eigenen Unternehmen (61 Prozent), wohingegen Britische KMU diese Aufgaben zum gleichen Maß auslagern (66 Prozent). Collaboration-Tools werden in Deutschland dagegen gerne gehostet oder über die Cloud genutzt (27 Prozent). Im Hinblick auf die Nutzung von Werkzeugen zur Team-Zusammenarbeit über das Internet liegen Deutsche Firmen damit deutlich über dem Durchschnitt.
Die Untersuchung "SMB IT and Hosted IT Index 2010" wurde zwischen November 2009 und Januar 2010 durch die Vanson Bourne Ltd. durchgeführt. Befragt wurden 3.193 kleine und mittelständische Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern in Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Norwegen, Polen, Südafrika, Spanien, UK, USA, Australien, China, Indien, Japan, Südkorea und Singapur über unterschiedliche Wirtschaftszweige hinweg. (Microsoft: ra)
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Deutsche KMU sind besonders vorsichtig Für kleine und mittelständische Firmen gewinnt das Trendthema "Cloud" zunehmend an Bedeutung; Bild: Microsoft
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12 Prozent der Anbieter planen SaaS
Webbasierte Lösungen sind mittlerweile für ein Drittel der Softwareanbieter als Geschäftsmodell attraktiv. Dies ergab die Frühjahrs-Umfrage von SoftGuide unter seinen über 5.400 Anbietern. Positiv werden von diesen Unternehmen die Vertriebserfolge beurteilt: 68 Prozent zeigen sich damit zufrieden. Im Vergleich zum Spitzenwert des Vorjahres (74 Prozent) ist dies zwar eine leichte Verschlechterung - verglichen mit dem Jahr 2008, in dem nur die Hälfte der Anbieter "Zufriedenheit" signalisierte, aber immer noch auf hohem Niveau.
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Cloud Computing ist ein neuer Wachstumstreiber
Die Auslagerung von Rechenzentrumsanforderungen an Drittanbieter bleibt ein starker Trend, trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen in Europa. Das prognostiziert das britische Beratungshaus BroadGroup Consulting in dem in Kürze erscheinenden Report "Datacentre Europe IV". Erste Ergebnisse des Reports werden auf der "Datacentres Europe 2012" am 23. und 24. Mai im französischen Nizza vorgestellt.
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Der Schlüssel liegt in der Cloud
Der Trend hin zum "Neuen Arbeiten" unter Einbezug privater IT-Geräte ist in deutschen Unternehmen nicht mehr aufzuhalten. Das geht aus dem aktuellen White Paper "Cloud Computing und Consumerization of IT in Deutschland 2012" hervor, das IDC im Auftrag von Microsoft Deutschland verfasst hat. Rund zwei Drittel der befragten Unternehmen haben demnach den Bedarf erkannt und ermöglichen bzw. planen den mobilen Zugriff auf Geschäftsdaten und moderne, interaktive Tools zur Zusammenarbeit innerhalb der nächsten zwei Jahre.
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Data-Center-Services-Markt um 25 Prozent gewachsen
Devoteam hat zum dritten Mal eine europaweite Umfrage zum Thema "Green IT" durchgeführt. An der "Devoteam 2012 Green IT Survey" nahmen 270 Unternehmen aus 22 Ländern teil. Im europäischen Vergleich zeichneten sich deutsche Unternehmen durch ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein aus. Sie legen mehr Wert auf Nachhaltigkeit, Mülltrennung und Energiesparen als Unternehmen in anderen europäischen Ländern.
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Private Cloud, Storage und Virtualisierung
Performance-Engpässe und Ausfallzeiten bei Virtualisierungsprojekten bereiten IT-Verantwortlichen im Speicherumfeld die größten Sorgen. Noch im Vorjahr hatten die Kosten Top-Priorität. Das ist ein Ergebnis einer aktuellen Studie von DataCore Software unter rund 300 befragten Unternehmen weltweit.
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Unternehmen mit BPM-Software kaum zufrieden
Die Unternehmen in Deutschland sind mehrheitlich mit ihrer Business Process Management (BPM)-Software (Business Process Management) unzufrieden. Dies geht aus einer aktuellen Studie hervor, die die Software Initiative Deutschland e.V. (SID) gemeinsam mit der Metasonic AG in Auftrag gegeben hat. Demnach sind etwa die Hälfte (48 Prozent) der befragten Firmen nur bedingt zufrieden. Ein weiteres Drittel (34 Prozent) ist überhaupt nicht glücklich mit ihrer BPM-Software. Lediglich 18 Prozent haben keinen Grund zu klagen.
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Umsätze von Telekommunikations-Firmen sinken
Die technische Entwicklung hin zu einer komplett vernetzten "IP-Welt" stellt für die Umsätze der Telekommunikationsunternehmen eine große Bedrohung dar. Die Verschiebung zu IP bedroht das Kerngeschäft der Telekommunikationsunternehmen: Dienste wie Sprachtelefonie und SMS können zunehmend über IP geführt werden. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse der neuen Studie "Telecom Operators: Let’s Face it", der 11. Auflage der jährlichen europaweiten Studie der weltweit tätigen Managementberatung Arthur D. Little und des renommierten Equity Brokers Exane BNP Paribas.
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Communication & Collaboration aus der Cloud
Immer häufiger setzen deutsche Firmen bei der Organisation ihres Arbeitsalltags auf Cloud Computing-Anwendungen. Dabei erfreuen sich Web- und Videoconferencing besonders bei kleinen Unternehmen hoher Beliebtheit. Isolierte Cloud-basierte Mail- und Telefonielösungen werden zwar noch zögerlich umgesetzt, das Interesse an kompletten virtualisierten Arbeitsplatzlösungen hingegen ist groß. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle, von der QSC AG unterstützte PAC-Studie "Communication & Collaboration aus der Cloud", für die über 200 ITK-Verantwortliche in Unternehmen mit mindestens 20 Mitarbeitern in Deutschland befragt wurden.
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Schutz vertraulicher Daten & Document Compliance
Wie die Studie von Corporate Trust "Industriespionage 2012" belegt, entsteht der deutschen Wirtschaft durch Industriespionage jährlich ein Gesamtschaden von ca. 4,2 Milliarden Euro. Die Daten wurden unter circa 600 vorwiegend mittelständischen Unternehmen erhoben und belegen, dass das Bedrohungspotential durch kriminelle Handlungen im Internet in den vergangenen Jahren um 50 Prozent gestiegen ist (siehe Vergleichsstudie aus dem Jahr 2007). Dabei beklagen inzwischen 82,8 Prozent der Unternehmen Umsatzeinbußen durch den Verlust von Wettbewerbsvorteilen und finanzielle Schäden in Millionenhöhe. Im Fokus der Informationsbegierde sind die Bereiche Forschung und Entwicklung, Mergers & Acquisitions, Produktion, Personal sowie vertrauliches Wissen der Geschäftsleitung angesiedelt.
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Nutzung von Cloud- und SaaS-Modellen
In der Finanzbranche wachsen Anzahl und Komplexität der Anwendungen, während die IT-Budgets knapp bleiben. Die Software-Qualität ist mehr denn je ein kritischer Erfolgsfaktor, aber allein eine sichere Mobile Banking-App bringt die bisherigen Kapazitäten der Tester an ihre Grenzen. Das Qualitätsmanagement verfolgt inzwischen unterschiedliche Strategien um die Sicherheit der Systeme trotz knapper Kassen sicherzustellen. Die Capgemini-Gruppe und HP zeigen in ihrem zweiten "Financial Services (FS) World Quality Report" detailliert auf, welche Herausforderungen Finanzdienstleister an ihre IT-Abteilungen stellen, die bisher vor allem auf Compliance, Geschäftserweiterung und Kostenoptimierung ausgerichtet waren – und welche Strategien Erfolg versprechen.
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