(25.03.10) - Mit der "Cloud Challenge" hat RightNow Technologies an die Unternehmen der Softwarebranche appelliert, das mit Cloud Computing verbundene Potenzial voll auszuschöpfen. Dabei hat RightNow selbst ein richtungweisendes Modell entwickelt, mit dem die geschäftlichen Beziehungen zwischen Softwareanbietern und ihren Kunden in die Cloud verlagert werden.
Cloud Computing ist ein Ansatz, dessen Einführung bahnbrechende Auswirkungen auf die Softwarebranche hatte und die Art und Weise, in der Software gekauft und bereitgestellt wird, grundlegend verändern sollte. Seit der Einführung des Konzepts vor mehr als zehn Jahren, sind die unbestreitbaren technischen Vorteile von Cloud Computing eindrucksvoll unter Beweis gestellt worden: niedrigere Gesamtkosten, kürzere Implementierungszeiten, größere Benutzerakzeptanz und schnelle Innovation. Allerdings wurden an die Cloud auch erhebliche Erwartungen geknüpft, was den Aufbau und die Pflege von Geschäftsbeziehungen zwischen Anbietern und Kunden angeht – Erwartungen, die die Anbieter nur allzu gern verdrängten.
Beim Aufbau von Kundenbeziehungen und der Vertragsgestaltung für Softwareprodukte unterscheiden sich Cloud Computing-Anbieter bisher kaum von traditionellen Anbietern standortgebundener Softwarelösungen. Nach wie vor verkaufen sie ihren Kunden eine gewaltige Menge von Shelfware – Software, die in Regalen verstaubt oder ungenutzt auf Rechnern dahin schlummert. Um Preissicherheit zu erhalten, müssen sich Kunden auf unkündbare Verträge einlassen und meist mehr kaufen, als sie tatsächlich benötigen. Anbieter übernehmen keinerlei Verantwortung für die von ihren Kunden erzielten Resultate und ziehen es vor, ihre Arbeit als erledigt zu betrachten, sobald der Deal unter Dach und Fach ist. Das Ergebnis: Die Kunden können das mit der Cloud verbundene Wertpotenzial nur zur Hälfte ausschöpfen. Es ist Zeit damit aufzuräumen.
Die "Cloud Challenge": Neue Standards für die Cloud Computing-Industrie Die "Cloud Challenge" definiert neue Standards für den Aufbau und die Pflege von Geschäftsbeziehungen zwischen Anbietern von Cloud-Lösungen und ihren Kunden. Jeder Anbieter von Enterprise-Software, der für sich Cloud-Lösungen auf die Fahne schreibt, sollte sich an diese Standards halten. Und auch die Käufer von Enterprise-Software tun gut daran von ihren Anbietern die Einhaltung solcher Standards verlangen.
1. Keine überflüssige oder unnötige Software – Kunden sollte die Möglichkeit gegeben werden, nur das zu kaufen, was sie wirklich benötigen, ohne dabei auf eine langfristige Preissicherheit verzichten zu müssen.
2. Mindestens fünf Jahre Preissicherheit – Kunden sollten langfristige und transparente Festpreise angeboten werden, ohne dass sie sich langfristig an einen Hersteller bzw. Anbieter binden müssen.
3. Keine langfristige Vertragsbindung – Kunden sollte die Möglichkeit einer Vertragskündigung eingeräumt werden, wenn mit der Lösung des jeweiligen Anbieters nicht die erwarteten Resultate erzielt werden.
4. Problemlose und flexible Anpassung entsprechend der jeweiligen Nutzung – Bei Veränderungen der geschäftlichen Anforderungen sollten Kunden die Möglichkeit haben, die Anzahl der Benutzerlizenzen, die jeweilige Kapazität oder auch den Umfang von Produktmodulen flexibel nach oben oder unten anzupassen.
5. Flexible Verteilung von Kapazitäten bei schwankendem Ressourcenbedarf – Kunden sollten in der Lage sein, saisonalen Schwankungen gerecht zu werden, ohne in Spitzenzeiten zusätzliche Kapazitäten einkaufen zu müssen, die dann im weiteren Verlauf eines Jahres meist ungenutzt brachliegen.
6. Kostenerstattung bei Nichteinhaltung vereinbarter Service Levels – Kunden sollten eine anteilige Kostenerstattung erhalten, wenn der Anbieter die vereinbarten Service Levels nicht einhält.
Kommentare zur Cloud Challenge Greg Gianforte, Chief Executive Officer bei RightNow, postulierte: "Wir fordern die Branche auf, das Potenzial der Cloud endlich voll auszuschöpfen. Ich appelliere an unsere Mitbewerber, als echte Cloud Computing-Anbieter mit Kunden zusammenzuarbeiten, und nicht als On-Premise-Anbieter, die sich hinter der Maske eines Cloud-Anbieters verstecken. Und ich appelliere an die Kunden, ihre Stimme zu erheben, um ihre Rechte einzufordern, die für klassische Verträge mit Anbietern von Softwarelösungen der Enterprise-Klasse charakteristisch sind."
"Das Software-as-a-Service (SaaS)-Modell ist auf einen dauerhaften Fortbestand von Geschäftsbeziehungen zwischen Kunden und Anbietern ausgerichtet. Deshalb ist es zwingend erforderlich, bei solchen Verträgen auch die Möglichkeit einer Neugestaltung einzuräumen. CIOs, CMOs, Bereichsleiter, Leiter von Beschaffungsabteilungen und andere Führungskräfte im Unternehmen sollten sicherstellen, dass sich die Fehler, die sie bei früheren Käufen von Softwarelizenzen gemacht haben, nicht wiederholen", erklärte Ray Wang, Teilhaber bei Altimeter. (RightNow Technologies: ra)
|
|
Die Cloud darf nicht an Grenzen scheitern
Der "Big Brother Award 2012" wurde unter anderem auch an das Cloud Computing verliehen. Die Business Software Alliance (BSA) begrüßt grundsätzlich den kritischen Umgang mit neuen Technologien. In diesem Fall aber werden die falschen Schlussfolgerungen aus dem legitimen Interesse der Nutzer gezogen: nicht noch mehr Regulierung ist nötig, sondern Transparenz und Wahlfreiheit.
|
 |
|
|
Naturkatastrophen und internationale Perspektiven
Am 11. März 2011 erschütterte das Tohoku Erdbeben mit einer Stärke von 9,0 die Ostküste Japans. Dies führte zu einer zweiten Naturkatastrophe: Eine riesige, 30 Meter hohe Flutwelle zog alles mit sich, als sie an der japanischen Küste aufschlug. Das Meerwasser durchbrach den Schutzwall des Atomkraftwerks Fukushima und löste eine dritte Katastrophe aus: die Kernschmelze im Kraftwerk. Daraufhin sah sich die japanische Regierung gezwungen, eine Sperrzone in einem Radius von 20 Kilometern um das Kraftwerk herum einzurichten.
|
 |
|
|
Cloud Computing und Datenschutz
Lebens- und Krankenversicherungen, Ärzte und Rechtsanwälte sollten zukünftig Cloud Computing-Anwendungen nutzen dürfen. Diese Forderung an die Politik stellte Prof. Dr. Peter Bräutigam, Datenschutzexperte und Partner der internationalen Kanzlei Noerr, auf dem "Noerr Outsourcing Day". Der Münchner Rechtsanwalt hält das sogar strafrechtlich verbotene Auslagern von Daten z.B. für Ärzte und Anwälte für nicht mehr zeitgemäß: "Die Cloud ist meist sicherer als die Speicherung von Daten auf lokalen Servern der einzelnen Kundenunternehmen", sagt Bräutigam. "In der öffentlichen Diskussion um Datensicherheit beim Cloud Computing werden häufig tatsächlich nicht vorhandene Gefahren heraufbeschworen."
|
 |
|
|
Mit Cloud-Services profitieren vom wachsende Markt
Nach einer aktuellen Studie der Experton-Group im Auftrag des Branchenverbands Bitkom wird der deutsche Markt für Cloud Computing in diesem Jahr die Umsatzgrenze von 5 Milliarden Euro überschreiten und damit um fast 50 Prozent wachsen. Größten Anteil haben dabei die Geschäftskunden: Gut 3 Milliarden Euro geben Unternehmen für Cloud Computing aus, im Vorjahr war es gut eine Milliarde Euro weniger. Der Hauptteil dieser Umsätze entfällt mit 1,4 Milliarden Euro auf Cloud Computing-Services. Bis 2016 soll der Markt auf rund 17 Milliarden Euro expandieren.
|
 |
|
|
SaaS: Chance für Service-Provider
dataglobal-COO Stephan Unser beleuchtet das Thema "Archivierung auf SaaS-Basis". Besonders Service Provider und IT-Dienstleister sollen im Jahr 2012 vom Cloud Computing-Service-Trend profitieren.
|
 |
|
|
Rückzug aus dem Cloud Computing eine Illusion?
Der Branchenverband Bitkom prognostiziert, dass der Umsatz mit Cloud Computing bis 2015 in Deutschland auf 13 Milliarden Euro ansteigen wird. Nach anfänglicher Zurückhaltung gehen nun also auch hierzulande immer mehr Unternehmen in die Phase der Adaption über. Das neue Servicemodell ist auf der Agenda vieler IT-Verantwortlicher angekommen.
|
 |
|
|
Platz 13 im Bereich e-Governement
Joachim Schreiner, Area Vice President Central Europe, Salesforce.com Deutschland, kommentiert den 6. Nationalen IT-Gipfel 2011 in München. "Trotz großem Enthusiasmus auf dem nationalen IT-Gipfel muss sich die Webwirtschaft in Deutschland auch 2012 im Weit- und Hochspringen üben, wenn sie im internationalen Vergleich an die Spitze kommen möchte. Deutschland ist EU-weit nur auf Platz sechs im ITK-Ranking und Platz 13 im Bereich e-Governement."
|
 |
|
|
Der Geist des Outsourcing
Das IT-Betriebsmodell Cloud Computing stiehlt dem Outsourcing die Show. Kosten-Nutzen-Analysen zeigen, dass das Ende der 90er Jahre etablierte ASP-Prinzip "Do what you can do best – outsource the rest" – also, die Prozesskomplexität zugunsten des Kerngeschäfts zu reduzieren – vorsichtig formuliert nicht unbedingt des Pudels Kern war.
|
 |
|
|
So sichern Sie Ihre Daten in der Cloud
Cloud Computing ist aus vielen Gründen attraktiv: signifikante Kostenreduzierung durch weniger Wartungsaufwand, mehr Flexibilität und höhere Datenspeicherkapazitäten. Thorsten Krüger ist Regional Director Sales Deutschland und Österreich bei SafeNet, gibt Empfehlungen, wie man die Daten beim Cloud Computing am besten sichert.
|
 |
|
|
Vorsicht beim Einsatz von Cloud Storage
Mit zunehmender Beliebtheit von Cloud-Storage bieten auch immer mehr ausländische Anbieter ihre Leistungen auf dem deutschen Markt an. Wie die Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder kürzlich betont haben, ergeben sich für deutsche Unternehmen jedoch beispielsweise bei der Nutzung US-amerikanischer Cloud Computing-Services teilweise erhebliche rechtliche Probleme.
|
 |
|
 |
 |
 |
|
|