SaaS liegt im Trend, aber die Umstellung des herkömmlichen On-Premise-Modells ist für die Anbieter keineswegs einfach Unternehmen, die ihre Applikationen als Service zur Verfügung stellen wollen, sollten zehn Punkte beachten
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(17.11.09) - Software-as-a-Service (SaaS) hat sich etabliert. Dass Applikationen nicht mehr gekauft, installiert und administriert werden müssen, sondern als Service genutzt werden, ist für Anwender ein überaus attraktives Modell. Nicht zuletzt, weil sie dabei wegen der leistungsbezogenen Abrechnung keine Vorab-Investitionen tätigen müssen. In Zeiten angespannter IT-Budgets ist dies ein besonders wichtiger Aspekt.
Für Software-Anbieter, Software-Häuser und ISVs stellt SaaS wiederum eine interessante Möglichkeit dar, neue Kunden zu gewinnen und vorhandene enger an sich zu binden. Damit SaaS auch für Anbieter ein Erfolgsmodell wird, sollten sie folgende Empfehlungen von Progress Software, dem SaaS-Spezialisten für Applikations-Infrastruktur und serviceorientierte Architekturen, berücksichtigen:
1. Sicherheit: SaaS-Anwendungen müssen den Kunden die Gewähr bieten, dass ausschließlich befugte Benutzer auf Daten und Prozesse zugreifen können und dies auch nur im Rahmen ihrer Befugnisse; die Sicherheitsvorkehrungen müssen gegenüber den Kunden vollständig transparent gemacht werden.
2. Mandantenfähigkeit: Sie ist ein wesentlicher Aspekt, um die Daten von verschieden Kunden getrennt verarbeiten und vorhalten zu können, ohne für jeden Kunden eine separate Hardware-Infrastruktur aufbauen zu müssen.
3. Konfigurierbarkeit: Da nicht jeder Kunde alle verfügbaren Services nutzen - und bezahlen - will, ist eine einfache und individuelle Konfiguration, die sich schnell auf die Anforderungen der Kunden einstellen lässt, ein Wettbewerbsvorteil.
4. Personalisierung: SaaS-Anwendungen sind typischerweise hochmodular und schlank. Kann der einzelne Anwender seine wichtigsten Services individuell zusammenstellen, erhöht dies die Arbeitseffektivität und die Benutzerakzeptanz.
5. Flexibles User-Interface: PC im Büro, Notebook beim Kunden, Smartphone unterwegs oder Handheld im Lager: SaaS-Anwendungen müssen mit allen User-Interfaces funktionieren.
6. Integration: Die einfache Integration und Kommunikation mit der vorhandenen Applikations-Landschaft kann ein Vorteil von SaaS-Anwendungen sein, wenn sie technologisch richtig aufgesetzt werden, beispielsweise mit Web-Services und SOA.
7. Verfügbarkeit: Ein hohes Verfügbarkeitsniveau ist für SaaS-Anwendung unerlässlich; neben Disaster-Recovery-Lösungen und Transparenz über Auslastungsgrade beziehungsweise Engpässe benötigen die Anbieter ihrerseits langfristige Vereinbarungen mit Infrastruktur-Partnern.
8. Monitoring: SaaS ist in der Regel mit definierten SLAs (Service Level Agreements) und diese wiederum häufig mit Konventionalstrafen verbunden. Ohne ein professionelles Monitoring einschließlich Frühwarnautomatismen kann SaaS zum Bumerang für den Anbieter werden.
9. Abrechnung: SaaS-Anbieter müssen ihren Kunden flexible Abrechnungsmodelle anbieten, die sich an den jeweiligen Aufgaben orientieren; pauschale Modelle, die für alle Kunden gleich sind, werden nicht funktionieren.
10. Partner: SaaS-Anbieter benötigen Technologie-Partner, die fundierte SaaS-Erfahrung vorweisen können und die in der Lage sind, ihre Angebote flexibel an die verwendeten Kostenmodelle anzupassen.
"SaaS ist auch für Anbieter ein überaus interessantes und zukunftsfähiges Modell", erklärt Olf Jännsch, Sales Director Central Europe Indirect von Progress Software in Köln. "Aber SaaS ist keineswegs ein Selbstläufer und die Umstellung von klassischen Anwendungen auf ein SaaS-Modell ist in der Praxis alles andere als trivial. Die Zehn-Punkte-Liste unserer SaaS-Experten bietet Interessierten hier eine erste Orientierung." (Progress Software: ra)
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Unsicherheit beim Cloud Computing
Kaum ein Unternehmen legt sich im Arbeitsalltag heutzutage noch auf eine einzige IT-Plattform fest – Entwicklungen wie Cloud und Bring-Your-Own-Device (BYOD) segmentieren die Infrastrukturumgebungen, die Mitarbeitern und Kunden tagtäglich reibungslos bereitstehen müssen. Sophos-CTO Gerhard Eschelbeck beschreibt im Rahmen des aktuellen "Security Threat Reports 2012" die Sicherheitsrisiken, die mobile oder traditionelle IT-Plattformen sowie die Cloud mit sich bringen.
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Zunehmende Nachfrage nach Managed Fax Services
Die Faksimile-Übertragung – nach der Morse-Telegraphie die älteste Form der elektrischen Datenübermittlung – behauptet sich 150 Jahre nach der ersten kommerziellen Nutzung weltweit als Managed Fax Service. Obwohl das Telefax seit Jahren immer wieder totgesagt wird, steigt die Nachfrage nach Fax-Lösungen ungebrochen. Wesentlicher Treiber der erneuten Popularität sind innovative Managed Fax Services, die die Vorteile der Telefaxübertragung mit modernen Messaging-Technologien kombinieren.
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Stärker auf die Firmenchefs fokussieren
Die Videokonferenz scheint endlich im Breitenmarkt angekommen zu sein. Laut den Marktforschern von IDC belief sich der weltweite Umsatz mit Videokonferenzsystemen, die in Unternehmen zum Einsatz kommen, in 2011 auf 2,7 Milliarden US-Dollar. Das damit realisierte deutliche Wachstum von 20,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr soll zudem in den kommenden Jahren anhalten. Als Gründe dafür nennen die Researcher die künftig absatzfördernde Schubkraft durch UC (Unified Communication)- und Collaboration-Installationen sowie die zunehmende Video-Nutzung in kleinen Arbeitsgruppen, am Desktop und auf Mobilsystemen.
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Cloud Computing-Services vorantreiben
Ein Konsortium aus führenden IT-Serviceanbietern und drei der größten Forschungseinrichtungen Europas (CERN, EMBL und ESA) gibt eine Partnerschaft zur Einrichtung einer europäischen Cloud Computing-Plattform bekannt. Die "Helix Nebula – the Science Cloud" soll die umfangreichen IT-Anforderungen im Rahmen europäischer Forschungsvorhaben unterstützen und nach einer Pilotphase auch staatlichen Organisationen und Industrieunternehmen zur Verfügung stehen.
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Ausreichende Performance mit VPS-Lösungen
"Die Nutzung virtueller Server für das Hosting der eigenen Website ist unsicher und nicht performant": Solche Vorurteile sind weit verbreitet. Verio, internationaler Anbieter von Webhosting-Services, zeigt auf, dass sie nicht zutreffend sind, wenn man sich für den richtigen Provider entscheidet.
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Konsequente Prozessorientierung aufbauen
Nach Ansicht der ITSM Consulting AG liegt ein zentraler und bisher kaum diskutierter Nutzen der ISO-20000-Zertifizierung darin, dass damit ein konsequenter Weg in der Prozessorientierung eingeschlagen wird. Dadurch würden im Rahmen des Realisierungsprojekts nachhaltige Effekte für die Leistungsqualität der IT-Prozesse erzielt.
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Trend auf dem Speichermarkt: Cloud Computing
Infortrend setzt in diesem Jahr auf einen multidimensionalen Ansatz, um den diversen Marktanforderungen gerecht zu werden. Neue Hardware-Plattformen werden die steigende Nachfrage nach mehr Storage-Effizienz und Cloud-basierten Speicherlösungen befriedigen.
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Sourcing-Fitness-Check spürt Fallen auf
Rund die Hälfte der IT-Budgets fließt heute in Outsourcing-Services. Trotzdem werden in der Mehrzahl aller Sourcing-Vorhaben fundamentale Fehler gemacht, die unnötige Kosten verursachen und Einsparpotenziale verschenken - in einzelnen Fällen bis in Millionenhöhe. Ein "Fitness-Check" hilft, diese versteckten Kosten- und Effizienzfallen aufzuspüren, sagt Branimir Brodnik von der Unternehmensberatung microfin, die sich auf Sourcing spezialisiert hat.
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Cloud Computing hat sich am Markt durchgesetzt
Cloud Computing hat sich etabliert. Im Gegensatz zu vielen anderen IT-Trends und -Hypes erkennen Anwender den konkreten Nutzen und lagern in immer stärkerem Maße interne IKT-Leistungen an entsprechende Anbieter aus. Nach Anwendungen in Form von Software-as-a-Service (SaaS) rücken zunehmend auch ganze Systemumgebungen als Infrastructure-as-a-Service (IaaS) in den Fokus. Nicht zuletzt wird durch Platform-as-a-Service (PaaS) auch alte Software Cloud-fähig gemacht. Die IT-Landschaft in Berlin und Brandenburg, geprägt von einer großen Zahl spezialisierter Anbieter und einem starken Nachfragemarkt, hat das Potenzial, eine Führungsrolle in der deutschen Cloud Computing-Branche einzunehmen.
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Cloud Computing und Hacker-Angriffe
Die Sicherheit bei der Nutzung von Cloud Computing und die Abwehr von Hacker-Angriffen werden 2012 die größten Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft in Bezug auf IT-Sicherheit sein. Dies geht aus der aktuellen Studie "IT-Sicherheit und Datenschutz 2012" hervor, den die Nationale Initiative für Informations- und Internet-Sicherheit zum Jahreswechsel vorgelegt hat.
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