(28.06.10) - Gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten erwägen viele Unternehmen das Outsourcing von IT-Dienstleistungen. Dabei sollten Unternehmen aber nicht nur kurzfristige Kostenaspekte, sondern auch strategische Ziele im Auge behalten, sagt Nesodo.
Es gibt verschiedene Arten des Outsourcings. Zum einen kann eine einzelne Aufgabe outgesourct werden. Das heißt, dass beispielsweise das Projektmanagement weiterhin Inhouse organisiert wird, Programmieraufgaben jedoch ausgelagert werden. Zum anderen kann ein komplettes Projekt outgesourct werden. In diesem Fall wird auch die Projektsteuerung extern ausgeführt. Laut Nesodo.de lässt sich im "Im Grunde genommen alles outsourcen, was ortsunabhängig ist".
Wann sollte man auf Outsourcing verzichten?
Nesodo-CEO Ayham Gorani zufolge gibt es durchaus auch Fälle, bei denen es nur wenig Sinn macht, Prozesse oder Aufgaben auszulagern: "Ist die notwendige Expertise für das gewünschte Projekt zu extravagant, sollten Unternehmen die Finger vom Outsourcing lassen. Sobald der Outsourcing-Aufwand samt Einarbeitungszeit die eigentliche Aufgabe übersteigt, macht es wenig Sinn auf externe Dienstleistungen zurückzugreifen."
Laut Gorani sehen viele Unternehmen die größten Probleme in der Zusammenarbeit speziell mit Offshore-Entwicklern, hier vor allem in der Kommunikation und Abstimmung von Aufgaben und Prozessen. Mit dem alleinigen Auslagern sei ein Projekt nicht zwangsläufig erfolgreich zum Ende gebracht. "Abgeschoben heißt nicht abgeschlossen. Selbst wenn die Projektsteuerung extern betrieben wird, stehen Auftraggeber weiterhin in der Pflicht", sagt Gorani. Auftraggeber müssen klar definierte Ziele vorgeben und je detaillierter desto besser, denn exakte Vorgaben erleichtern die spätere Zusammenarbeit.
Vorsicht vor IT-Discountpreisen IT-Dienstleister sind gefragter denn je und verdienen sich derzeit vor allem in Deutschland eine goldene Nase. Einige von ihnen werben mit Discountpreisen mit Einsparungsmöglichkeiten von bis zu 50 Prozent. Klar, dass die preisliche Attraktivität gerade kleinere Startups anlockt. Doch Nesodo, das bereits nach zehn Monaten 6-stellge Umsätze verbucht, warnt vor unrealistischen Angeboten, da Qualitätsverluste vorprogrammiert seien.
Preise zu 10 oder 20 Prozent des marktüblichen Preises sind zwar möglich, doch stellt sich die Frage, ob die Qualität auch den Ansprüchen genügt. Beim Outsourcen ist zudem die Dokumentation ein wichtiger Bestandteil der Arbeit. Das auslagernde Unternehmen muss sowohl während der Laufzeit als auch später, eine volle Dokumentation des Codes vorliegen haben, um einen möglichen späteren Einstieg zu vereinfachen. Ein "unterbezahlter IT-Dienstleister" kann die Zusammenarbeit unnötig in die Länge ziehen und so die Zusammenarbeit letztlich erschweren. Anstatt auf die Kundenwünsche einzugehen, werden oft standardisierte Angebote abgegeben, welche später zu Problemen führen. Zudem werden häufig lediglich die genau abgesteckten Vorgaben abgearbeitet. Das hat zur Folge, dass Fehler inklusive sind, denn Verbesserungsvorschläge bleiben im IT-Schnäppchenmarkt auf der Strecke. (Nesodo: ra)
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Unsicherheit beim Cloud Computing
Kaum ein Unternehmen legt sich im Arbeitsalltag heutzutage noch auf eine einzige IT-Plattform fest – Entwicklungen wie Cloud und Bring-Your-Own-Device (BYOD) segmentieren die Infrastrukturumgebungen, die Mitarbeitern und Kunden tagtäglich reibungslos bereitstehen müssen. Sophos-CTO Gerhard Eschelbeck beschreibt im Rahmen des aktuellen "Security Threat Reports 2012" die Sicherheitsrisiken, die mobile oder traditionelle IT-Plattformen sowie die Cloud mit sich bringen.
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Zunehmende Nachfrage nach Managed Fax Services
Die Faksimile-Übertragung – nach der Morse-Telegraphie die älteste Form der elektrischen Datenübermittlung – behauptet sich 150 Jahre nach der ersten kommerziellen Nutzung weltweit als Managed Fax Service. Obwohl das Telefax seit Jahren immer wieder totgesagt wird, steigt die Nachfrage nach Fax-Lösungen ungebrochen. Wesentlicher Treiber der erneuten Popularität sind innovative Managed Fax Services, die die Vorteile der Telefaxübertragung mit modernen Messaging-Technologien kombinieren.
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Stärker auf die Firmenchefs fokussieren
Die Videokonferenz scheint endlich im Breitenmarkt angekommen zu sein. Laut den Marktforschern von IDC belief sich der weltweite Umsatz mit Videokonferenzsystemen, die in Unternehmen zum Einsatz kommen, in 2011 auf 2,7 Milliarden US-Dollar. Das damit realisierte deutliche Wachstum von 20,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr soll zudem in den kommenden Jahren anhalten. Als Gründe dafür nennen die Researcher die künftig absatzfördernde Schubkraft durch UC (Unified Communication)- und Collaboration-Installationen sowie die zunehmende Video-Nutzung in kleinen Arbeitsgruppen, am Desktop und auf Mobilsystemen.
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Cloud Computing-Services vorantreiben
Ein Konsortium aus führenden IT-Serviceanbietern und drei der größten Forschungseinrichtungen Europas (CERN, EMBL und ESA) gibt eine Partnerschaft zur Einrichtung einer europäischen Cloud Computing-Plattform bekannt. Die "Helix Nebula – the Science Cloud" soll die umfangreichen IT-Anforderungen im Rahmen europäischer Forschungsvorhaben unterstützen und nach einer Pilotphase auch staatlichen Organisationen und Industrieunternehmen zur Verfügung stehen.
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Ausreichende Performance mit VPS-Lösungen
"Die Nutzung virtueller Server für das Hosting der eigenen Website ist unsicher und nicht performant": Solche Vorurteile sind weit verbreitet. Verio, internationaler Anbieter von Webhosting-Services, zeigt auf, dass sie nicht zutreffend sind, wenn man sich für den richtigen Provider entscheidet.
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Konsequente Prozessorientierung aufbauen
Nach Ansicht der ITSM Consulting AG liegt ein zentraler und bisher kaum diskutierter Nutzen der ISO-20000-Zertifizierung darin, dass damit ein konsequenter Weg in der Prozessorientierung eingeschlagen wird. Dadurch würden im Rahmen des Realisierungsprojekts nachhaltige Effekte für die Leistungsqualität der IT-Prozesse erzielt.
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Trend auf dem Speichermarkt: Cloud Computing
Infortrend setzt in diesem Jahr auf einen multidimensionalen Ansatz, um den diversen Marktanforderungen gerecht zu werden. Neue Hardware-Plattformen werden die steigende Nachfrage nach mehr Storage-Effizienz und Cloud-basierten Speicherlösungen befriedigen.
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Sourcing-Fitness-Check spürt Fallen auf
Rund die Hälfte der IT-Budgets fließt heute in Outsourcing-Services. Trotzdem werden in der Mehrzahl aller Sourcing-Vorhaben fundamentale Fehler gemacht, die unnötige Kosten verursachen und Einsparpotenziale verschenken - in einzelnen Fällen bis in Millionenhöhe. Ein "Fitness-Check" hilft, diese versteckten Kosten- und Effizienzfallen aufzuspüren, sagt Branimir Brodnik von der Unternehmensberatung microfin, die sich auf Sourcing spezialisiert hat.
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Cloud Computing hat sich am Markt durchgesetzt
Cloud Computing hat sich etabliert. Im Gegensatz zu vielen anderen IT-Trends und -Hypes erkennen Anwender den konkreten Nutzen und lagern in immer stärkerem Maße interne IKT-Leistungen an entsprechende Anbieter aus. Nach Anwendungen in Form von Software-as-a-Service (SaaS) rücken zunehmend auch ganze Systemumgebungen als Infrastructure-as-a-Service (IaaS) in den Fokus. Nicht zuletzt wird durch Platform-as-a-Service (PaaS) auch alte Software Cloud-fähig gemacht. Die IT-Landschaft in Berlin und Brandenburg, geprägt von einer großen Zahl spezialisierter Anbieter und einem starken Nachfragemarkt, hat das Potenzial, eine Führungsrolle in der deutschen Cloud Computing-Branche einzunehmen.
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Cloud Computing und Hacker-Angriffe
Die Sicherheit bei der Nutzung von Cloud Computing und die Abwehr von Hacker-Angriffen werden 2012 die größten Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft in Bezug auf IT-Sicherheit sein. Dies geht aus der aktuellen Studie "IT-Sicherheit und Datenschutz 2012" hervor, den die Nationale Initiative für Informations- und Internet-Sicherheit zum Jahreswechsel vorgelegt hat.
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