Whitepaper über ERP im Mittelstand


ERPII: Antworten auf die Herausforderungen dynamischer mittelständischer Unternehmen
Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Möglichkeit, die CRM-Lösung im Software as a Service-Modell (SaaS)



(14.05.09) - In ihren Anforderungen an ERP-Software unterscheiden sich mittelständische Unternehmen kaum von Großunternehmen, in punkto Ressourcen und Budget jedoch schon. Einer Analyse von Pierre Audoin Consultants (PAC) und SoftM zufolge sollten ERP-Systeme ein mittelständisches Unternehmen agil und schnell bei angemessener Wirtschaftlichkeit unterstützen. Bei hoher Flexibilität muss gleichzeitig die Wartbarkeit der Lösung gewährleistet sein.

Das Beratungs- und Marktanalyseunternehmen PAC hat im Auftrag von SoftM anlässlich der Entwicklung des neuen Release 5.0 der ERPII-Lösung SoftM Semiramis die Anforderungen mittelständischer Unternehmen an eine ERP-Lösung untersucht. Dabei wurden die Anforderungen sowohl aus der Sicht anspruchsvoller mittelständischer Unternehmen als auch aus der Perspektive von Partnern analysiert, die ein modernes Ecosystem für die Entwicklung von Branchenpaketen und anderen Speziallösungen nutzen wollen. Mit dem Whitepaper "ERPII: Antworten auf die Herausforderungen dynamischer mittelständischer Unternehmen" wird mittelständischen Unternehmen, aber auch potenziellen Partnern ein Katalog wichtiger Kriterien zur Auswahl eines ERP-Produkts an die Hand gegeben.

Viele der derzeit eingesetzten ERP-Systeme im Mittelstand stammen noch aus der Zeit vor dem Internet und sind der sich immer schneller verändernden Geschäftswelt nicht mehr gewachsen. Um die Chancen des Internets voll und ganz nutzen zu können, sollte die Internetfähigkeit bereits im Kern der Softwarearchitektur einer ERP-Lösung verankert sein.

Insbesondere für den Mittelstand, in dem IT-Kapazitäten und Budget begrenzt sind, bietet eine webbasierte ERP-Lösung z.B. die Möglichkeit des Zugriffs über Internetbrowser. So kann zum einen eine aufwändige Implementierung auf Clients eingespart werden, zum anderen können Niederlassungen sowie Auslandstöchter jederzeit flexibel via Internet auf die eingesetzte ERP-Lösung zugreifen. Zudem kann durch die Einführung einer serviceorientierten Architektur eine deutliche Flexibilisierung der IT- und Geschäftsprozesse ermöglicht werden.

Aus Sicht von PAC sollten Unternehmen bei der Softwareauswahl vor allem auf langfristigen Investitionsschutz achten. Schlagworte in diesem Kontext sind unter anderem Plattformunabhängigkeit, Skalierbarkeit, Performance und Release-Fähigkeit.

Der Anwender und seine Aufgaben sollen im Mittelpunkt der ERP-Lösung stehen. Ergonomie und Usability rücken daher laut PAC bei der Systemauswahl zunehmend als Unterscheidungsmerkmal in den Vordergrund. Eine einfache, intuitive und anpassbare Bedienbarkeit sowie eine angenehme Oberfläche müssen für den User auf den ersten Blick erkennbar sein. Gute Ergonomie und Usability senken die Kosten für Schulung, Support und Beratung und steigern insgesamt die Produktivität.

Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Unterstützung der Wachstumsstrategie des Unternehmens durch die ERP-Lösung; daher sollte es möglich sein, neue Funktionen schrittweise einzuführen, die Nutzeranzahl bei Bedarf zu erhöhen oder die Lösung im Software-as-a-Service-Modell (SaaS) zu betreiben, um sich zum Beispiel an kleinen Standorten eine aufwändige eigene IT-Infrastruktur zu sparen. Schließlich geht es nicht nur darum, die Zusammenarbeit zu verbessern, sondern auch mit einer international ausgelegten ERP-Lösung eine homogene IT-Landschaft zu schaffen. So können Kosten reduziert, Prozesse vereinheitlicht und die Transparenz erhöht werden. (PAC: SoftM: ra)


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