Prozessorientierung in Outsourcing-Verträgen


Praxishilfe mit Lösungsansätzen und Checkliste zur Analyse der unternehmensindividuellen Outsourcing-Situation
Unklare Schnittstellen zwischen externen und internen IT-Prozessen erzeugen Leistungsverluste und Kostennachteile



(02.07.09) - exagon hat einen umfassenden Leitfaden zur Optimierung des IT-Outsourcing herausgegeben. Er beschäftigt sich insbesondere mit der Schnittstelle bei den IT-Prozessen zwischen dem Anwenderunternehmen und der mitunter Vielzahl an Providern. Ihr ist nach den Erkenntnissen der Consultants bislang keine Aufmerksamkeit geschenkt worden und sie wird auch nicht ausreichend im Regelwerk ITIL berücksichtigt.

"Passen die externen und internen Prozesse an dieser Schnittstelle nicht optimal zusammen, dann entstehen dort erhebliche Leistungsverluste und Kostennachteile", problematisiert der exagon-Geschäftsführer Joachim Fremmer.

Selbst wenn auf beiden Seiten ITIL-konforme Verhältnisse genutzt würden, gewährleiste dies keineswegs einen harmonischen Zusammenschluss der IT-Prozesse zwischen Outsourcer und dem Anwenderunternehmen. "Dies lässt sich mit den Schnittstellen zwischen verschiedenen IT-Systemen vergleichen", betont Fremmer. "Eine Integration ist dort zwar grundsätzlich möglich, aber nicht als Plug-and-play-Lösung."

Dass bei den technischen Systemen zunächst die Schnittstellen angepasst werden müssen, gehöre heutzutage zum Grundwissen. Nicht so jedoch bei der Integration externer Outsourcing-Prozesse: Hier existieren ebenfalls Schnittstellen, sie sind nach den Erfahrungen und Studien von exagon jedoch selten systematisch gestaltet, sondern stattdessen von Improvisationen geprägt. "Hauptverantwortlich dafür ist zweifellos, dass sich das Thema IT-Prozesse bisher auf den internen Unternehmensbereich beschränkte und ein übergreifender Ansatz wie IT Service Logistics mit einem Framework für die Leistungsübergänge fehlte", urteilt Fremmer.

Mit dem Leitfaden "Prozessorientierung in Outsourcing-Verträgen" beabsichtigt exagon, für die Problematik der prozessualen Integration der ausgelagerten Leistungen zu sensibilisieren. Die Praxishilfe beschäftigt sich einerseits mit den Problemen des Zusammenspiels externer und interner Prozesse, andererseits widmet sie sich konkreten Lösungsansätzen und beinhaltet eine Checkliste zur Analyse der individuellen Unternehmenssituation. (exagon: ra)


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