Stundengenaue Verbrauchsabrechnung für SAP-Hosting
HP-Modell misst den stündlichen Ressourcen-Verbrauch der SAP-Systeme "HP Utility Services":Grundlage für die Verbrauchsmessung ist der SAP Application Performance Standard (SAPS)
(13.07.10) - Hewlett-Packard (HP) führt ein neues verbrauchsabhängiges Abrechnungsmodell für den Betrieb (Hosting) von SAP-Lösungen ein. In diesem Modell misst HP den stündlichen Ressourcen-Verbrauch der SAP-Systeme, die in HP-Rechenzentren für die Kunden betrieben werden. Kunden bezahlen nur den tatsächlichen Verbrauch und kein vorab definiertes Volumen. Die Leistung und die Kosten des SAP-Systems passen sich den Anforderungen nach oben und unten automatisch an.
Die Kunden müssen keine System-Ressourcen für das Abfedern von Lastspitzen vorhalten. Das neue Abrechnungsmodell wird für das SAP-Hosting-Angebot im Rahmen der "HP Utility Services" implementiert. Grundlage für die Verbrauchsmessung ist der SAP Application Performance Standard (SAPS). Erfasst wird der SAPS-Verbrauch mit dem "HP Application Performance Standard Meter", eine von HP entwickelte Technologie für die Messung des Ressourcen-Verbrauchs von SAP-Systemen. Diese erfasst zwei Messwerte: Die benötigte Prozessorleistung und den Ein-/Ausgabe-Durchsatz. Eine integrierte Matrix rechnet diese Daten in kiloSAPS-Stunden und kiloIOPS-Stunden (IOPS = Input/Output Performance Standard) um. Kunden bekommen wie bei einer Telefonrechnung eine genaue Aufschlüsselung des Ressourcenverbrauchs und eine Zuordnung zu den einzelnen SAP-Lösungen.
Der Preis pro kiloSAPS pro Stunde liegt zwischen 0,37 und 1,11 Euro. Er richtet sich nach der abzudeckenden Spitzenlast des jeweiligen Kunden. "Unternehmen wollen schnell auf wirtschaftliche Veränderungen reagieren und ihre IT-Betriebskosten entsprechend skalieren", sagt Michael Eberhardt, Vice President von HP Enterprise Services Deutschland. "Unser neues, verbrauchsabhängiges Abrechnungsmodell für das Hosting von SAP-Lösungen stellt einen Meilenstein in Bezug auf Genauigkeit und Transparenz dar. Für die Kunden entfallen die Fixkosten für die Infrastruktur, und sie sparen Ausgaben für Neuinvestitionen."
HP Utility Services Die HP Utility Services sind standardisierte und modularisierte IT-Services, die nach Bedarf bezogen und nach Verbrauch bezahlt werden. HP bietet mehr als 20 verschiedene Services als Utility: Dazu zählen Applikationen (z.B. SAP, Microsoft CRM), Infrastruktur (z.B. Server, Storage, Backup, Datenbanken, Archiv) und Anwenderlösungen (z.B. Virtual Desktop, Service Desk). Die HP Utility Services können durch ihren modularen Aufbau individuell an den Geschäftsbedarf angepasst werden. Über ein Webportal kann der Kunde die Services bestellen und abbestellen und bekommt einen Überblick über den aktuellen Verbrauch und Kosten.
Mit dem verbrauchsabhängigen Bezahlmodell wandeln Unternehmen Fixkosten in variable Kosten um und können damit schnell auf wirtschaftliche Veränderungen reagieren. Kunden müssen sich keine Gedanken über Software-Updates und veränderte Software-Umgebungen machen, sparen Folgekosten für Schulungen und reduzieren Ausfallzeiten. (Hewlett-Packard: ra)
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