Umfrage von ZEW und Creditreform: Cloud Computing beschleunigt Geschäftsprozesse und bringt Effizienzgewinne Während sich Application Service Providing nie richtig durchsetzen konnte, hält Cloud Computing auf breiter Front Einzug in die Unternehmenswelt
(09.12.11) - Bereits 37 Prozent der Unternehmen im Wirtschaftszweig Informationswirtschaft setzen auf Cloud Computing. 48 Prozent dieser Cloud Computing-Nutzer konnten ihre Geschäftsprozesse beschleunigen. 40 Prozent erzielten Effizienzgewinne. Dies sind Ergebnisse einer Umfrage bei Unternehmen der Informationswirtschaft. Sie wurde vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim in Zusammenarbeit mit Creditreform, Neuss, im September 2011 durchgeführt.
Während sich das vor einigen Jahren noch hoch gehandelte Application Service Providing (ASP) nie richtig durchsetzen konnte, hält Cloud Computing bereits nach relativ kurzer Zeit auf breiter Front Einzug in die Unternehmenswelt. Innerhalb des Wirtschaftszweigs Informationswirtschaft (weitere Informationen zum Wirtschaftszweig am Ende der Pressemitteilung) setzen aktuell bereits 37 Prozent der Unternehmen auf Cloud Computing. Diese Akzeptanz dürfte einerseits auf die mittlerweile erheblich bessere Verfügbarkeit von leistungsfähigen Internetzugängen sowie den stark gestiegenen Bedarf an Software und an Speicher- und Rechenkapazität zurückzuführen sein. Andererseits treiben aber auch die positiven Effekte, die durch die Nutzung von Cloud Computing für die Unternehmen entstehen, die Akzeptanz von Cloud Computing weiter voran.
"Obwohl die Unsicherheit bei der Bewertung der Konsequenzen von Cloud Computing zum Teil noch recht hoch ist, zeichnet sich bezüglich Prozessbeschleunigung und Effizienzsteigerung ein recht positives Bild zugunsten von Cloud Computing ab", sagt Irene Bertschek, Leiterin der Forschungsgruppe Informations- und Kommunikationstechnologien am ZEW.
Indessen beschleunigt Cloud Computing nicht nur Geschäftsprozesse und bringt Effizienzgewinne, vielmehr geben etwa 41 Prozent der Unternehmen auch an, durch Cloud Computing ihr unternehmensinternes IT-Wissen erweitert zu haben. Immerhin16 Prozent der Cloud Computing-Nutzer konnten ihren Energieverbrauch reduzieren. Allerdings ist bei diesem Aspekt, der auch unter dem Stichwort Green IT diskutiert wird, der Anteil an Unternehmen, die dies (noch) nicht endgültig einschätzen können, mit fast 59 Prozent am höchsten.
Bei der Nutzung von Cloud Computing hat die Medienbranche innerhalb des Wirtschaftszweigs Informationswirtschaft eindeutig die Nase vorne. 45 Prozent der Unternehmen dieser Branche setzen bereits heute auf die Cloud. Dieser Wert liegt damit deutlich über den 37 Prozent, die für die gesamte Informationswirtschaft ermittelt wurden. Aber auch die IKT-Branche insgesamt verzeichnet mit einer Nutzerrate von 39 Prozent einen leicht überdurchschnittlichen Wert. Innerhalb der IKT-Branche greifen die IKT-Dienstleister mit knapp 42 Prozent wesentlich stärker auf Cloud Computing-Dienste zu als die IKT-Hardwarehersteller mit rund 26 Prozent. Die Nutzerrate bei den wissensintensiven Dienstleistern, die neben der IKT-Branche und der Medienbranche die dritte Teilbranche der Informationswirtschaft bilden, liegt bei rund 36 Prozent.
Die Unternehmen der Informationswirtschaft nutzen Cloud-Dienste hauptsächlich um über das Internet auf Unternehmenssoftwareapplikationen (Software-as-a.Service, SaaS) und Infrastrukturdienstleistungen (z.B. Speicherplatz über das Internet; Infrastructure-as-a-Service, IaaS) zuzugreifen und weniger für die Nutzung von Entwicklertools per Cloud (Platform-as-a-Service, PaaS). Während jeweils rund 27 Prozent der Unternehmen der Informationswirtschaft SaaS oder IaaS nutzen, liegt der Anteil bei PaaS mit nur etwa 13 Prozent deutlich darunter. Im Vergleich ergeben sich für die IKT-Branche ähnlich hohe Werte für SaaS und IaaS wie für den gesamten Wirtschaftszweig. Dagegen liegt die IKT-Branche bei PaaS mit etwa 21 Prozent deutlich über dem Durchschnitt der gesamten Informationswirtschaft.
Zur Informationswirtschaft zählen die IKT-Branche mit ihren Teilbranchen IKT-Hardware und IKT-Dienstleistungen, die Medienbranche sowie wissensintensive Dienstleister (Rechts- und Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Public Relations und Unternehmensberatung, Architektur- und Ingenieurbüros sowie technische, chemische und physikalische Untersuchung, Forschung und Entwicklung, Werbung und Marktforschung, sonstige freiberufliche, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten). (ZEW: ra)
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12 Prozent der Anbieter planen SaaS
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Webbasierte Lösungen sind mittlerweile für ein Drittel der Softwareanbieter als Geschäftsmodell attraktiv. Dies ergab die Frühjahrs-Umfrage von SoftGuide unter seinen über 5.400 Anbietern. Positiv werden von diesen Unternehmen die Vertriebserfolge beurteilt: 68 Prozent zeigen sich damit zufrieden. Im Vergleich zum Spitzenwert des Vorjahres (74 Prozent) ist dies zwar eine leichte Verschlechterung - verglichen mit dem Jahr 2008, in dem nur die Hälfte der Anbieter "Zufriedenheit" signalisierte, aber immer noch auf hohem Niveau.
Cloud Computing ist ein neuer Wachstumstreiber
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Die Auslagerung von Rechenzentrumsanforderungen an Drittanbieter bleibt ein starker Trend, trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen in Europa. Das prognostiziert das britische Beratungshaus BroadGroup Consulting in dem in Kürze erscheinenden Report "Datacentre Europe IV". Erste Ergebnisse des Reports werden auf der "Datacentres Europe 2012" am 23. und 24. Mai im französischen Nizza vorgestellt.
Der Schlüssel liegt in der Cloud
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Der Trend hin zum "Neuen Arbeiten" unter Einbezug privater IT-Geräte ist in deutschen Unternehmen nicht mehr aufzuhalten. Das geht aus dem aktuellen White Paper "Cloud Computing und Consumerization of IT in Deutschland 2012" hervor, das IDC im Auftrag von Microsoft Deutschland verfasst hat. Rund zwei Drittel der befragten Unternehmen haben demnach den Bedarf erkannt und ermöglichen bzw. planen den mobilen Zugriff auf Geschäftsdaten und moderne, interaktive Tools zur Zusammenarbeit innerhalb der nächsten zwei Jahre.
Data-Center-Services-Markt um 25 Prozent gewachsen
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Devoteam hat zum dritten Mal eine europaweite Umfrage zum Thema "Green IT" durchgeführt. An der "Devoteam 2012 Green IT Survey" nahmen 270 Unternehmen aus 22 Ländern teil. Im europäischen Vergleich zeichneten sich deutsche Unternehmen durch ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein aus. Sie legen mehr Wert auf Nachhaltigkeit, Mülltrennung und Energiesparen als Unternehmen in anderen europäischen Ländern.
Private Cloud, Storage und Virtualisierung
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Performance-Engpässe und Ausfallzeiten bei Virtualisierungsprojekten bereiten IT-Verantwortlichen im Speicherumfeld die größten Sorgen. Noch im Vorjahr hatten die Kosten Top-Priorität. Das ist ein Ergebnis einer aktuellen Studie von DataCore Software unter rund 300 befragten Unternehmen weltweit.
Unternehmen mit BPM-Software kaum zufrieden
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Die Unternehmen in Deutschland sind mehrheitlich mit ihrer Business Process Management (BPM)-Software (Business Process Management) unzufrieden. Dies geht aus einer aktuellen Studie hervor, die die Software Initiative Deutschland e.V. (SID) gemeinsam mit der Metasonic AG in Auftrag gegeben hat. Demnach sind etwa die Hälfte (48 Prozent) der befragten Firmen nur bedingt zufrieden. Ein weiteres Drittel (34 Prozent) ist überhaupt nicht glücklich mit ihrer BPM-Software. Lediglich 18 Prozent haben keinen Grund zu klagen.
Umsätze von Telekommunikations-Firmen sinken
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Die technische Entwicklung hin zu einer komplett vernetzten "IP-Welt" stellt für die Umsätze der Telekommunikationsunternehmen eine große Bedrohung dar. Die Verschiebung zu IP bedroht das Kerngeschäft der Telekommunikationsunternehmen: Dienste wie Sprachtelefonie und SMS können zunehmend über IP geführt werden. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse der neuen Studie "Telecom Operators: Let’s Face it", der 11. Auflage der jährlichen europaweiten Studie der weltweit tätigen Managementberatung Arthur D. Little und des renommierten Equity Brokers Exane BNP Paribas.
Communication & Collaboration aus der Cloud
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Immer häufiger setzen deutsche Firmen bei der Organisation ihres Arbeitsalltags auf Cloud Computing-Anwendungen. Dabei erfreuen sich Web- und Videoconferencing besonders bei kleinen Unternehmen hoher Beliebtheit. Isolierte Cloud-basierte Mail- und Telefonielösungen werden zwar noch zögerlich umgesetzt, das Interesse an kompletten virtualisierten Arbeitsplatzlösungen hingegen ist groß. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle, von der QSC AG unterstützte PAC-Studie "Communication & Collaboration aus der Cloud", für die über 200 ITK-Verantwortliche in Unternehmen mit mindestens 20 Mitarbeitern in Deutschland befragt wurden.
Schutz vertraulicher Daten & Document Compliance
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Wie die Studie von Corporate Trust "Industriespionage 2012" belegt, entsteht der deutschen Wirtschaft durch Industriespionage jährlich ein Gesamtschaden von ca. 4,2 Milliarden Euro. Die Daten wurden unter circa 600 vorwiegend mittelständischen Unternehmen erhoben und belegen, dass das Bedrohungspotential durch kriminelle Handlungen im Internet in den vergangenen Jahren um 50 Prozent gestiegen ist (siehe Vergleichsstudie aus dem Jahr 2007). Dabei beklagen inzwischen 82,8 Prozent der Unternehmen Umsatzeinbußen durch den Verlust von Wettbewerbsvorteilen und finanzielle Schäden in Millionenhöhe. Im Fokus der Informationsbegierde sind die Bereiche Forschung und Entwicklung, Mergers & Acquisitions, Produktion, Personal sowie vertrauliches Wissen der Geschäftsleitung angesiedelt.
Nutzung von Cloud- und SaaS-Modellen
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In der Finanzbranche wachsen Anzahl und Komplexität der Anwendungen, während die IT-Budgets knapp bleiben. Die Software-Qualität ist mehr denn je ein kritischer Erfolgsfaktor, aber allein eine sichere Mobile Banking-App bringt die bisherigen Kapazitäten der Tester an ihre Grenzen. Das Qualitätsmanagement verfolgt inzwischen unterschiedliche Strategien um die Sicherheit der Systeme trotz knapper Kassen sicherzustellen. Die Capgemini-Gruppe und HP zeigen in ihrem zweiten "Financial Services (FS) World Quality Report" detailliert auf, welche Herausforderungen Finanzdienstleister an ihre IT-Abteilungen stellen, die bisher vor allem auf Compliance, Geschäftserweiterung und Kostenoptimierung ausgerichtet waren – und welche Strategien Erfolg versprechen.