Investitionen in IT-Sicherheit: Vorrang haben Ausgaben zur Absicherung mobiler Endgeräte gefolgt von Cloud Computing Siegeszug mobiler Endgeräte, aber auch sozialer Medien sowie die Nutzung von Ressourcen in der Cloud neue Einfallstore für Cyber-Kriminelle
(24.10.11) - Abwehr neuer Angriffsszenarien, Cloud Security und Absicherung mobiler Endgeräte wie iPhone oder iPad sind die Top-Themen der Sicherheitsverantwortlichen in deutschen Unternehmen. Das ist eines der wichtigsten Ergebnisse einer aktuellen Studie des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens IDC. In deren Rahmen wurden im Juni 2011 insgesamt 202 Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern befragt; Trend Micro ist Co-Sponsor der Studie.
Die Bedrohungslage für Unternehmen wird immer komplexer. Nicht nur werden die Methoden der Online-Kriminellen immer raffinierter und Infektionen immer schwerer zu entdecken. Vielmehr öffnen auch der Siegeszug mobiler Endgeräte, aber auch sozialer Medien sowie die Nutzung von Ressourcen in der Cloud neue Einfallstore.
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Den befragten Unternehmen ist bewusst, dass sie Handlungsbedarf beim Thema IT-Sicherheit haben. Über ein Fünftel (21 Prozent) gab sogar zu, Opfer erfolgreicher Online-Angriffe geworden zu sein. Die Dunkelziffer dürfte freilich ungleich höher liegen, vor allem weil immer mehr Attacken unbemerkt bleiben.
Auch wenn die Themen Abwehr neuer Angriffsszenarien, Cloud Security und Absicherung mobiler Endgeräte die drei Top-Herausforderungen für die befragten Unternehmen darstellen, sind diese Themen aus Sicht der Entscheider und Experten mit vielen offenen Fragezeichen behaftet: Wo werden Daten gespeichert und verwaltet? Wie wird die Sicherheit der verschiedenen und zunehmend mobilen Endpunkte in Zukunft verwaltet? Wie lässt sich die so genannte Schatten-IT, also die wachsende Zahl der Systeme, die außerhalb der Verantwortung der zentralen IT-Organisation betrieben werden, wieder unter Kontrolle bringen? In welche Sicherheitslösungen und -technologien soll investiert werden?
Immerhin: Die Überzeugung, dass Unternehmen kontinuierlich in IT-Sicherheit investieren müssen, ist bei den Befragten allgegenwärtig. 35 Prozent unter ihnen planen sogar Ausgabensteigerungen von mehr als zehn Prozent in den kommenden zwei Jahren. Hinsichtlich der Verteilung der Investitionen heißt es in dem Bericht, dass in vielen Unternehmen gesonderte Budgets für die IT-Sicherheit von mobilen Lösungen, Cloud Computing und sozialen Medien zur Verfügung stehen bzw. geplant werden. Den klaren Vorrang haben hier Ausgaben zur Absicherung mobiler Endgeräte (47 Prozent der Befragten), gefolgt von Cloud Computing (43 Prozent) und Social Media (30 Prozent).
Die aktuellen Herausforderungen zeigen sich jedoch nicht nur in den geplanten Budgeterhöhungen, sondern auch in einem generell sehr hohen Risikobewusstsein der Unternehmen. So unterziehen zum Beispiel 41 Prozent der Befragten ihre Unternehmens-IT einer Sicherheitsanalyse und -bewertung, bevor sie Dienstleistungen aus der Cloud nutzen. Außerdem beschrieben die Befragten die Sicherheitsrisiken bei der Nutzung mobiler Endgeräte und sozialer Medien wie Identitätsdiebstahl, Nutzung nicht lizenzierter oder autorisierter Programme, Datenverlust etc. im Einzelnen sehr genau.
Kein Wunder, dass ein wichtiger Teil der geplanten Ausgaben in Sicherheitslösungen für mobile Geräte fließen wird. Matthias Zacher, Senior Consultant bei IDC Central Europe erläutert: "IDC erwartet, dass im Jahr 2015 Lösungen für Mobile-Threat-Management (Anti-Malware, Firewall, IDS, Anti-Spam) den größten Anteil im Markt für mobile Security-Lösungen ausmachen werden." Gleichzeitig sehen die Analysten noch deutlichen Handlungsbedarf, was den Umgang mit sozialen Medien anbelangt. Denn in diesem Bereich scheint zurzeit nur Facebook in den Unternehmen unter Sicherheitsgesichtspunkten nennenswerte Beachtung zu erfahren – laut Befragung haben 34 Prozent der Unternehmen Richtlinien zur sicheren Nutzung unternehmenseigener Facebook-Konten erarbeitet.
IDC empfiehlt ganzheitlichen Sicherheitsansatz Ob Cloud Computing, soziale Medien, mobile Bedrohungen oder neuartige Angriffsszenarien – alles muss im Ganzen gesehen werden. Ganzheitliche Sicherheitskonzepte sind daher gefragt, bei denen die Bedrohungslage des Unternehmens vollständig und umfassend erfasst und berücksichtigt ist. Auf Produktebene heißt das laut Studie, dass Punktlösungen möglichst vermieden werden sollten. Gleichzeitig rücken die Mitarbeiter noch stärker als bisher in den Mittelpunkt der Betrachtungen. Sie müssen für die Gefahren sensibilisiert werden, die insbesondere durch die Nutzung von Ressourcen in der Cloud, von sozialen Medien und mobilen Geräten entstehen. Nur wenn sie die Risiken wirklich verstehen, werden sie die deshalb nötigen Sicherheitswerkzeuge und -prozesse akzeptieren.
Laut IDC-Befragung sind das Vertrauen in den Markennamen sowie die Größe und Unabhängigkeit des Sicherheitsanbieters bei den Kaufentscheidungen die bestimmenden Faktoren. Das Vertrauen wird dabei maßgeblich von der Kompetenz beeinflusst, die einem bestimmten Anbieter beigemessen wird. (Trend Micro: ra)
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Meldungen: Studien
12 Prozent der Anbieter planen SaaS
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Webbasierte Lösungen sind mittlerweile für ein Drittel der Softwareanbieter als Geschäftsmodell attraktiv. Dies ergab die Frühjahrs-Umfrage von SoftGuide unter seinen über 5.400 Anbietern. Positiv werden von diesen Unternehmen die Vertriebserfolge beurteilt: 68 Prozent zeigen sich damit zufrieden. Im Vergleich zum Spitzenwert des Vorjahres (74 Prozent) ist dies zwar eine leichte Verschlechterung - verglichen mit dem Jahr 2008, in dem nur die Hälfte der Anbieter "Zufriedenheit" signalisierte, aber immer noch auf hohem Niveau.
Cloud Computing ist ein neuer Wachstumstreiber
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Die Auslagerung von Rechenzentrumsanforderungen an Drittanbieter bleibt ein starker Trend, trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen in Europa. Das prognostiziert das britische Beratungshaus BroadGroup Consulting in dem in Kürze erscheinenden Report "Datacentre Europe IV". Erste Ergebnisse des Reports werden auf der "Datacentres Europe 2012" am 23. und 24. Mai im französischen Nizza vorgestellt.
Der Schlüssel liegt in der Cloud
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Der Trend hin zum "Neuen Arbeiten" unter Einbezug privater IT-Geräte ist in deutschen Unternehmen nicht mehr aufzuhalten. Das geht aus dem aktuellen White Paper "Cloud Computing und Consumerization of IT in Deutschland 2012" hervor, das IDC im Auftrag von Microsoft Deutschland verfasst hat. Rund zwei Drittel der befragten Unternehmen haben demnach den Bedarf erkannt und ermöglichen bzw. planen den mobilen Zugriff auf Geschäftsdaten und moderne, interaktive Tools zur Zusammenarbeit innerhalb der nächsten zwei Jahre.
Data-Center-Services-Markt um 25 Prozent gewachsen
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Devoteam hat zum dritten Mal eine europaweite Umfrage zum Thema "Green IT" durchgeführt. An der "Devoteam 2012 Green IT Survey" nahmen 270 Unternehmen aus 22 Ländern teil. Im europäischen Vergleich zeichneten sich deutsche Unternehmen durch ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein aus. Sie legen mehr Wert auf Nachhaltigkeit, Mülltrennung und Energiesparen als Unternehmen in anderen europäischen Ländern.
Private Cloud, Storage und Virtualisierung
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Performance-Engpässe und Ausfallzeiten bei Virtualisierungsprojekten bereiten IT-Verantwortlichen im Speicherumfeld die größten Sorgen. Noch im Vorjahr hatten die Kosten Top-Priorität. Das ist ein Ergebnis einer aktuellen Studie von DataCore Software unter rund 300 befragten Unternehmen weltweit.
Unternehmen mit BPM-Software kaum zufrieden
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Die Unternehmen in Deutschland sind mehrheitlich mit ihrer Business Process Management (BPM)-Software (Business Process Management) unzufrieden. Dies geht aus einer aktuellen Studie hervor, die die Software Initiative Deutschland e.V. (SID) gemeinsam mit der Metasonic AG in Auftrag gegeben hat. Demnach sind etwa die Hälfte (48 Prozent) der befragten Firmen nur bedingt zufrieden. Ein weiteres Drittel (34 Prozent) ist überhaupt nicht glücklich mit ihrer BPM-Software. Lediglich 18 Prozent haben keinen Grund zu klagen.
Umsätze von Telekommunikations-Firmen sinken
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Die technische Entwicklung hin zu einer komplett vernetzten "IP-Welt" stellt für die Umsätze der Telekommunikationsunternehmen eine große Bedrohung dar. Die Verschiebung zu IP bedroht das Kerngeschäft der Telekommunikationsunternehmen: Dienste wie Sprachtelefonie und SMS können zunehmend über IP geführt werden. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse der neuen Studie "Telecom Operators: Let’s Face it", der 11. Auflage der jährlichen europaweiten Studie der weltweit tätigen Managementberatung Arthur D. Little und des renommierten Equity Brokers Exane BNP Paribas.
Communication & Collaboration aus der Cloud
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Immer häufiger setzen deutsche Firmen bei der Organisation ihres Arbeitsalltags auf Cloud Computing-Anwendungen. Dabei erfreuen sich Web- und Videoconferencing besonders bei kleinen Unternehmen hoher Beliebtheit. Isolierte Cloud-basierte Mail- und Telefonielösungen werden zwar noch zögerlich umgesetzt, das Interesse an kompletten virtualisierten Arbeitsplatzlösungen hingegen ist groß. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle, von der QSC AG unterstützte PAC-Studie "Communication & Collaboration aus der Cloud", für die über 200 ITK-Verantwortliche in Unternehmen mit mindestens 20 Mitarbeitern in Deutschland befragt wurden.
Schutz vertraulicher Daten & Document Compliance
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Wie die Studie von Corporate Trust "Industriespionage 2012" belegt, entsteht der deutschen Wirtschaft durch Industriespionage jährlich ein Gesamtschaden von ca. 4,2 Milliarden Euro. Die Daten wurden unter circa 600 vorwiegend mittelständischen Unternehmen erhoben und belegen, dass das Bedrohungspotential durch kriminelle Handlungen im Internet in den vergangenen Jahren um 50 Prozent gestiegen ist (siehe Vergleichsstudie aus dem Jahr 2007). Dabei beklagen inzwischen 82,8 Prozent der Unternehmen Umsatzeinbußen durch den Verlust von Wettbewerbsvorteilen und finanzielle Schäden in Millionenhöhe. Im Fokus der Informationsbegierde sind die Bereiche Forschung und Entwicklung, Mergers & Acquisitions, Produktion, Personal sowie vertrauliches Wissen der Geschäftsleitung angesiedelt.
Nutzung von Cloud- und SaaS-Modellen
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In der Finanzbranche wachsen Anzahl und Komplexität der Anwendungen, während die IT-Budgets knapp bleiben. Die Software-Qualität ist mehr denn je ein kritischer Erfolgsfaktor, aber allein eine sichere Mobile Banking-App bringt die bisherigen Kapazitäten der Tester an ihre Grenzen. Das Qualitätsmanagement verfolgt inzwischen unterschiedliche Strategien um die Sicherheit der Systeme trotz knapper Kassen sicherzustellen. Die Capgemini-Gruppe und HP zeigen in ihrem zweiten "Financial Services (FS) World Quality Report" detailliert auf, welche Herausforderungen Finanzdienstleister an ihre IT-Abteilungen stellen, die bisher vor allem auf Compliance, Geschäftserweiterung und Kostenoptimierung ausgerichtet waren – und welche Strategien Erfolg versprechen.