Studie untersucht den Einsatz von Cloud Computing in deutschen Unternehmen Bei der Studie, an der sich 255 IT-Entscheider beteiligten, kam heraus, dass die in den Medien stark gehypte Cloud Computing-Technologie erst langsam im Markt Fuß fasst
(16.12.11) - In einer umfassenden Studie der SRH Hochschule Berlin und der Deutschen Telekom AG wurden 255 deutsche Unternehmen zu dem Einsatz von Cloud Computing befragt. Die Ergebnisse zeigen, warum die neue Technologie bei den Anwendern erst langsam Fuß fasst und wie die Potenziale vollumfänglich genutzt werden können.
Das Thema Cloud Computing ist für viele deutsche Unternehmen noch neu. Bei dieser innovativen Technologie geht es um die Nutzung von Softwareprodukten und IT-Ressourcen über das Internet. In einer umfassenden Studie haben Experten der SRH Hochschule Berlin in Kooperation mit der Deutschen Telekom AG erstmals den Einsatz von Cloud Computing-Technologien in deutschen Unternehmen untersucht.
Bei der Studie, an der sich 255 IT-Entscheider beteiligten, kam heraus, dass die in den Medien stark gehypte Technologie erst langsam im Markt Fuß fasst. Der Gruppe der Unternehmen, die Cloud Computing bereits einsetzen (je nach Branche 15 bis 20 Prozent), steht eine breite Mehrheit von 65 Prozent gegenüber, die den Einsatz in Erwägung zieht, jedoch bezüglich Strategie und Anbieterwahl noch unentschlossen ist. Beliebte Dienste, die bereits über das Internet genutzt werden, unterstützen vor allem Sales- und Marketing-Funktionen sowie das Projektmanagement. Barrieren des Einsatzes können bei vertraglichen Aspekten aber auch bei Fragen der Datensicherheit und Systemintegration ausgemacht werden.
In der Studie wird deutlich, dass Komplexität auf technischer wie auch auf organisatorischer Ebene manches Unternehmen bisher vom Einsatz abhält. Damit werden wertvolle Potenziale wie die Senkung von Bereitstellungskosten, aber auch Flexibilitätsvorteile und kürzere Implementationszeiten verschenkt. Die Studie zeigt, dass Prozessstandards wie CobiT und ITIL helfen können, Dienste intelligent in die eigene Systemarchitektur zu integrieren. Transparenz schaffen hier Marktplätze, die wichtige Informationen zu Diensten und entsprechende Anwendungserfahrungen aggregieren. (SRH Hochschule Berlin: ra)
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