ERP- und CRM-Services on Demand, SaaS- oder Cloud Computing-Lösung weniger wichtig bewertet Gesteigertes Interesse an den Dienstleistungen von Beratungsunternehmen
(09.12.11) - Das ERP-Beratungsunternehmen ActivProCon veröffentlicht erste Zwischenergebnisse aus der Befragung zur Studie "Trends und Potenziale 2011/12 im Maschinen- und Anlagenbau". Mehr als 43 Prozent der Teilnehmer setzen bei der Suche und Einführung von ERP-Lösungen auf externe Unterstützung. Weitere 37 Prozent überlegen, externe Berater hinzuziehen. Lediglich 19 Prozent wollen selbst nach geeigneten Lösungen suchen. Beteiligt haben sich an der zielgruppengerechten Studie bislang über hundert Experten aus dem Maschinenbau, vor allem Geschäftsführer und IT-Beauftragte.
Ziel der Umfrage ist die Ermittlung der Prioritäten für die ERP-Agenda 2012. Interessierte können noch bis zum 16. Dezember Einfluss nehmen und sich an der 20-minütigen Umfrage beteiligen.
Das gesteigerte Interesse an den Dienstleistungen von Beratungsunternehmen kommt für Anton Klee, Geschäftsführer von Activ Pro Con, nicht überraschend: "Maschinenbauer fokussieren sich derzeit vor allem auf ihre Kernbereiche und greifen bei der Suche nach dem bestmöglichen ERP-System immer mehr auf externes Know-how zurück. Spezialisierte Berater verfügen über größere Marktkenntnisse und finden sich im ERP-Dschungel besser zurecht."
Bei der Evaluierung eines ERP-Systems sehen die Teilnehmer eine voll integrierte Finanzbuchhaltung als wichtigstes Programm an. Daraus resultierend leiten sich Anforderungen an Business Intelligence und Controlling ab. CRM und Servicemanagement spielen bei der Entscheidung für oder gegen einen Anbieter eine ähnlich große Rolle. Dagegen werden ERP- und CRM-Services on Demand, als Software-as-a-Service (SaaS)- oder Cloud Computing-Lösung weniger wichtig bewertet.
"Mit dem eher schlechten Abschneiden der Services aus der Wolke war aufgrund der aktuellen Sicherheitsdiskussion zu rechnen," erklärt Klee. Verstärktes Interesse besteht wiederum an einer Einbindung von Programmen für Produktdatenmanagement / Product Lifecycle Management (PDM/PLM) und Betriebsdatenerfassung (BDE). Bei der mobilen Integration und der Verfügbarkeit von Programmen Offline wie Online befürwortet die Mehrheit klar ein CRM.
38 Prozent der Befragten setzen derzeit das ERP-System von SAP ein oder lassen sich von den Walldorfern beliefern. "Kleine Überraschungen sind für uns der zweite Platz von Infor mit zwölf Prozent und der vierte Platz von Microsoft Dynamics NAV/AX mit sieben Prozent. Die steigende Beliebtheit dieser Lösungen lässt sich durch die internationale Ausrichtung, mehrsprachige Dokumentationen sowie die umfassenden Support- und Servicedienstleistungen vor Ort erklären," führt Klee aus. Die Ergebnisse der Befragung, die noch bis zum 16. Dezember läuft, erhalten alle Teilnehmer nach dem Ende kostenlos in einer PowerPoint-Präsentation. (ActivProCon: ra)
ActivProCon: Kontakt und Steckbrief
Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.
Anzeigen
Meldungen: Studien
12 Prozent der Anbieter planen SaaS
-
Webbasierte Lösungen sind mittlerweile für ein Drittel der Softwareanbieter als Geschäftsmodell attraktiv. Dies ergab die Frühjahrs-Umfrage von SoftGuide unter seinen über 5.400 Anbietern. Positiv werden von diesen Unternehmen die Vertriebserfolge beurteilt: 68 Prozent zeigen sich damit zufrieden. Im Vergleich zum Spitzenwert des Vorjahres (74 Prozent) ist dies zwar eine leichte Verschlechterung - verglichen mit dem Jahr 2008, in dem nur die Hälfte der Anbieter "Zufriedenheit" signalisierte, aber immer noch auf hohem Niveau.
Cloud Computing ist ein neuer Wachstumstreiber
-
Die Auslagerung von Rechenzentrumsanforderungen an Drittanbieter bleibt ein starker Trend, trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen in Europa. Das prognostiziert das britische Beratungshaus BroadGroup Consulting in dem in Kürze erscheinenden Report "Datacentre Europe IV". Erste Ergebnisse des Reports werden auf der "Datacentres Europe 2012" am 23. und 24. Mai im französischen Nizza vorgestellt.
Der Schlüssel liegt in der Cloud
-
Der Trend hin zum "Neuen Arbeiten" unter Einbezug privater IT-Geräte ist in deutschen Unternehmen nicht mehr aufzuhalten. Das geht aus dem aktuellen White Paper "Cloud Computing und Consumerization of IT in Deutschland 2012" hervor, das IDC im Auftrag von Microsoft Deutschland verfasst hat. Rund zwei Drittel der befragten Unternehmen haben demnach den Bedarf erkannt und ermöglichen bzw. planen den mobilen Zugriff auf Geschäftsdaten und moderne, interaktive Tools zur Zusammenarbeit innerhalb der nächsten zwei Jahre.
Data-Center-Services-Markt um 25 Prozent gewachsen
-
Devoteam hat zum dritten Mal eine europaweite Umfrage zum Thema "Green IT" durchgeführt. An der "Devoteam 2012 Green IT Survey" nahmen 270 Unternehmen aus 22 Ländern teil. Im europäischen Vergleich zeichneten sich deutsche Unternehmen durch ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein aus. Sie legen mehr Wert auf Nachhaltigkeit, Mülltrennung und Energiesparen als Unternehmen in anderen europäischen Ländern.
Private Cloud, Storage und Virtualisierung
-
Performance-Engpässe und Ausfallzeiten bei Virtualisierungsprojekten bereiten IT-Verantwortlichen im Speicherumfeld die größten Sorgen. Noch im Vorjahr hatten die Kosten Top-Priorität. Das ist ein Ergebnis einer aktuellen Studie von DataCore Software unter rund 300 befragten Unternehmen weltweit.
Unternehmen mit BPM-Software kaum zufrieden
-
Die Unternehmen in Deutschland sind mehrheitlich mit ihrer Business Process Management (BPM)-Software (Business Process Management) unzufrieden. Dies geht aus einer aktuellen Studie hervor, die die Software Initiative Deutschland e.V. (SID) gemeinsam mit der Metasonic AG in Auftrag gegeben hat. Demnach sind etwa die Hälfte (48 Prozent) der befragten Firmen nur bedingt zufrieden. Ein weiteres Drittel (34 Prozent) ist überhaupt nicht glücklich mit ihrer BPM-Software. Lediglich 18 Prozent haben keinen Grund zu klagen.
Umsätze von Telekommunikations-Firmen sinken
-
Die technische Entwicklung hin zu einer komplett vernetzten "IP-Welt" stellt für die Umsätze der Telekommunikationsunternehmen eine große Bedrohung dar. Die Verschiebung zu IP bedroht das Kerngeschäft der Telekommunikationsunternehmen: Dienste wie Sprachtelefonie und SMS können zunehmend über IP geführt werden. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse der neuen Studie "Telecom Operators: Let’s Face it", der 11. Auflage der jährlichen europaweiten Studie der weltweit tätigen Managementberatung Arthur D. Little und des renommierten Equity Brokers Exane BNP Paribas.
Communication & Collaboration aus der Cloud
-
Immer häufiger setzen deutsche Firmen bei der Organisation ihres Arbeitsalltags auf Cloud Computing-Anwendungen. Dabei erfreuen sich Web- und Videoconferencing besonders bei kleinen Unternehmen hoher Beliebtheit. Isolierte Cloud-basierte Mail- und Telefonielösungen werden zwar noch zögerlich umgesetzt, das Interesse an kompletten virtualisierten Arbeitsplatzlösungen hingegen ist groß. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle, von der QSC AG unterstützte PAC-Studie "Communication & Collaboration aus der Cloud", für die über 200 ITK-Verantwortliche in Unternehmen mit mindestens 20 Mitarbeitern in Deutschland befragt wurden.
Schutz vertraulicher Daten & Document Compliance
-
Wie die Studie von Corporate Trust "Industriespionage 2012" belegt, entsteht der deutschen Wirtschaft durch Industriespionage jährlich ein Gesamtschaden von ca. 4,2 Milliarden Euro. Die Daten wurden unter circa 600 vorwiegend mittelständischen Unternehmen erhoben und belegen, dass das Bedrohungspotential durch kriminelle Handlungen im Internet in den vergangenen Jahren um 50 Prozent gestiegen ist (siehe Vergleichsstudie aus dem Jahr 2007). Dabei beklagen inzwischen 82,8 Prozent der Unternehmen Umsatzeinbußen durch den Verlust von Wettbewerbsvorteilen und finanzielle Schäden in Millionenhöhe. Im Fokus der Informationsbegierde sind die Bereiche Forschung und Entwicklung, Mergers & Acquisitions, Produktion, Personal sowie vertrauliches Wissen der Geschäftsleitung angesiedelt.
Nutzung von Cloud- und SaaS-Modellen
-
In der Finanzbranche wachsen Anzahl und Komplexität der Anwendungen, während die IT-Budgets knapp bleiben. Die Software-Qualität ist mehr denn je ein kritischer Erfolgsfaktor, aber allein eine sichere Mobile Banking-App bringt die bisherigen Kapazitäten der Tester an ihre Grenzen. Das Qualitätsmanagement verfolgt inzwischen unterschiedliche Strategien um die Sicherheit der Systeme trotz knapper Kassen sicherzustellen. Die Capgemini-Gruppe und HP zeigen in ihrem zweiten "Financial Services (FS) World Quality Report" detailliert auf, welche Herausforderungen Finanzdienstleister an ihre IT-Abteilungen stellen, die bisher vor allem auf Compliance, Geschäftserweiterung und Kostenoptimierung ausgerichtet waren – und welche Strategien Erfolg versprechen.