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IT-Security in Cloud Computing-Umgebungen


Leitfaden gibt Überblick über Cloud-spezifische Sicherheits- und Compliance-Herausforderungen
"Identity and Data Protection in the Cloud": Clouds könnten das Sicherheitsniveau herkömmlicher IT-Infrastrukturen in Zukunft bei weitem übertreffen


(25.11.09) - RSA, Security Division der EMC, hat neueste Erkenntnisse zum Thema Cloud Computing-Security in einem Leitfaden zusammengestellt. Unter dem Titel "Identity and Data Protection in the Cloud: Best Practices for Establishing Environments of Trust" gibt der Leitfaden einen Überblick über Cloud-spezifische Sicherheits- und Compliance-Herausforderungen. Die Studie zeigt zudem auf, wie sich Identitäten und Informationen in virtualisierten IT-Wolken zuverlässig schützen lassen. Als Autoren zeichnen Technologie- und Sicherheitsexperten von EMC, RSA und VMware verantwortlich.

Lesen Sie zum Thema "Compliance" auch: Compliance-Magazin.de (www.compliancemagazin.de)

Eine ihrer Kernthesen lautet: Clouds könnten das Sicherheitsniveau herkömmlicher IT-Infrastrukturen in Zukunft bei weitem übertreffen. Denn Richtlinien und Protokolle lassen sich in Clouds direkt in der Virtualisierungsschicht implementieren. Security wäre dann nicht nur auf der Applikationsebene und einzelnen Infrastruktursegmenten lokalisiert, sondern könnte tiefer als heute in der IT-Plattform verankert werden. Dies wiederum berge das Potenzial für schlankere, intelligentere Sicherheitsarchitekturen als gegenwärtig möglich.

Beziehungsgeflecht in der Cloud: Wem kannst Du vertrauen?
Bei der Weiterentwicklung ihrer IT-Landschaft zu einer virtualisierten Cloud müssen Unternehmen in puncto Sicherheit dennoch nicht bei Null anfangen. Für die avisierte Security-Architektur von Clouds können stattdessen vorhandenes Know-how und viele bereits im Unternehmen etablierte Methoden und Technologien sinnvoll weiterverwendet werden. Aus Sicherheitsperspektive identifiziert die Studie als höchste Hürde für Clouds: mangelndes Vertrauen zwischen Anbietern von Cloud-Infrastrukturen und deren Nutzern.

"Unser neuer Leitfaden gibt in dieser Hinsicht wichtige Anhaltspunkte, welche Bedingungen für eine Cloud-weite Trust-Umgebung erfüllt sein müssen", erklärt Roger Scheer, Regional Sales Director bei RSA, The Security Division of EMC. "Untermauert werden die Kriterien durch Best Practices, die aus unseren Erfahrungen mit Private Clouds stammen."
Lesen Sie zum Thema "IT-Security" auch: IT SecCity.de (www.itseccity.de)

Abwehr von Cyber-Attacken vereinfachen
Zur Abwehr von Cyber-Attacken auf Clouds empfehlen die Autoren den Ausbau bestehender Authentifizierungs- und Fraud-Detection-Systeme zu einer risikobasierten Multi-Layer-Plattform, die nichtautorisierte Zugriffe ebenso ausschließt wie Phishing und andere Formen des Informationsdiebstahls.

Komplettiert wird der RSA-Leitfaden durch Vorschläge, wie Compliance mit internen und externen Regelwerken auf effiziente Weise sichergestellt werden kann. Dies geschieht beispielsweise durch die Integration von Log-Daten der Cloud-Hersteller in Security Information und Management Systeme (SIEM) oder den Aufbau mehrschichtiger Cloud-Storage-Plattformen, die dem unterschiedlichen Schutzbedürfnis verschiedener Informationsklassen Rechnung tragen. Hierbei ist die Compliance mit diversen Richtlinien schon in die Datenzugriffsverfahren eingebaut. (EMC: ra)

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