VMware stellt "vSphere 4.1" sowie neue Virtualisierungs-Management-Lösungen vor "vSphere 4.1" bietet jetzt doppelte Cloud Computing-Ressourcen innerhalb eines einzigen Pools
(20.07.10) - VMware baut ihre Cloud Computing-Plattform weiter aus: Die Virtualisierungs-Plattform "VMware vSphere" gibt es ab sofort in der Version 4.1 – mit einer Reihe an Erweiterungen und neuen Technologien. Außerdem erweitert VMware ihre Management-Produktfamilie "VMware vCenter" um zwei Lösungen der im Februar von EMC übernommenen Ionix IT. Sie vereinfachen die Verwaltung virtueller Umgebungen.
Eine dritte Neuerung betrifft das Lizenzmodell der "vCenter"-Familie: Statt wie bisher die Lizenzen pro physikalischem Host festzusetzen, werden die Lizenzen ab 1. September 2010 pro gemanagter virtueller Maschine vergeben. Damit trägt VMware den Kundenansprüchen Rechnung, im Cloud Computing-Zeitalter eine bessere Vergleichbarkeit zwischen Software-Kosten und tatsächlichem Nutzwert herzustellen.
Die Neuerungen bei vSphere 4.1 führen das Angebot von VMware konsequent fort:
>> Zwei Mal größere Ressourcen-Pools mit drei Mal mehr Management-Power: Nachdem die ohnehin schon leistungsstärkste Virtualisierungslösung noch weiter skaliert wurde, bietet VMware vSphere 4.1 jetzt doppelte Cloud Computing-Ressourcen innerhalb eines einzigen Pools. Dadurch kann VMware vCenter Server jetzt bis zu 10.000 virtuelle Maschinen verwalten und managen – drei Mal mehr als bisher.
>> Bis zu 25 Prozent bessere Leistung und weniger Kosten pro Applikation: Durch die in VMware vSphere 4.1 neu integrierte Memory-Kompressions-Technologie wird gewährleistet, dass das System nun auch bei sehr großer Beanspruchung stabil bleibt, 25 Prozent performanter läuft als bisher und eine noch höhere Konsolidierungsratio erzielt wird. Kunden profitieren davon u.a. durch geringere Kosten pro Applikation, eine für den Nutzwert von Virtualisierung ausschlaggebende Maßzahl.
>> Fünf Mal schnellere Migration virtueller Maschinen: Durch Tempo- und Skalierungserweiterungen bei VMware vMotion können virtuelle Maschinen jetzt nicht nur bis zu fünf Mal schneller als bisher verschoben werden, sondern es sind auch bis zu acht (statt bisher zwei) Verschiebungen auf einmal möglich.
>> Neues Netzwerk- und Speicher-I/O-Controlling Das in vSphere 4.1 integrierte I/O-Controlling für Speicher und Netzwerk stellt virtuellen Maschinen Ressourcen für Speicher und Netzwerk entsprechend priorisierter Geschäftsanforderungen zur Verfügung – so wie Distributed Resource Scheduler (DRS) die Computing-Ressourcen von vSphere-Clustern und -Pools managt. VMware vSphere-Netzwerk und Speicher I/O bietet granulare Kontrolle darüber, wie Applikationen auf Shared Storage- und Netzwerk-Ressourcen zugreifen. Administratoren können für jede virtuelle Maschine Prioritäten einrichten – vSphere 4.1 übernimmt dann dementsprechend automatisch die Zuteilung.
>> Offene Integration in die Speicher-Umgebung VMware vSphere 4.1 unterstützt mehr Betriebssysteme, Endgeräte, Applikationen und Service Provider als alle anderen Virtualisierungsplattformen. Durch die Einführung der neuen Speicher-API-Schnittstelle für Array-Integration, ermöglicht vSphere 4.1 eine schlanke Integration mit VMwares Speicherpartnern. Dadurch ist die Schnittstelle in Cloud Computing-Umgebungen sehr effizient und performant.
Neben den Neuerungen bei vSphere gibt es auch einige Erweiterungen und Änderungen rund um die vCenter-Produktfamilie, den Management-Lösungen von VMware für virtuelle und Cloud-Umgebungen. Die vCenter-Lösungen tragen erheblich zur Komplexitätsreduzierung in IT-Umgebungen bei und ermöglichen richtlinienbasierte Überwachung, Entwicklung und Leistungsoptimierung. Aus der Übernahme der ehemaligen EMC Unit Ionix sind folgende neue Management-Produkte entstanden:
VMware vCenter Configuration Manager (ehemals EMC Ionix Application Stack Manager und EMC Ionix Server Configuration Manager) automatisiert manuelle Konfigurationsaufgaben über virtuelle und physikalische Server und Arbeitsplätze hinweg und ermöglicht so die Einhaltung von Compliance-Vorgaben.
VMware vCenter Application Discovery Manager (ehemals EMC Ionix Application Discovery Manager) bildet schnell und sorgfältig Abhängigkeiten von Applikationen ab, um Bewegungen im Rechenzentrum zu beschleunigen, Infrastruktur-Konsolidierungen präzise zu planen und geschäftskritische Applikationen zuverlässig zu virtualisieren.
"Strategisch gesehen bedeutet Server-Virtualisierung einen moderner IT-Katalysator, der die Art und Weise, wie IT verstanden, genutzt, gemanagt und auch bezahlt wird, nachhaltig ändern wird. Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass Virtualisierung einen erheblichen Einfluss auf das Wachstum und Geschäftsgebaren von Unternehmen hat", so Thomas Bittman, VP Distinguished Analyst bei Gartner. "Richtig umgesetzt, kann Server-Virtualisierung einen fundamentalen Wechsel mit sich bringen, der Unternehmen jeder Größe den Weg zum privaten oder öffentlichen Cloud Computing öffnet." (VMware: ra)
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