Der neue Trend heißt Storage-as-a-Service

Worauf Unternehmen bei der Wahl eines STaaS-Anbieters achten sollten: Storage-as-a-Service mehr als nur eine Lösung für Data Warehousing oder Cloud Storage
Mit dem STaaS-Modell können Unternehmen für die Sicherung, Speicherung, Verwaltung und Archivierung ihrer Daten einen On-Demand-Dienst nutzen



Abnehmende Budgets bei steigender Datenmenge
Während die IT-Budgets abnehmen, nimmt die Menge der zu verwaltenden Daten sprungartig zu. Eine Studie von IDC (International Data Corporation) prognostiziert, dass "die Menge der erstellten, erfassten und replizierten Daten bis zum Jahr 2010 um den Faktor 6 auf weltweit insgesamt 988 Exabyte (988 Millionen Terabyte) ansteigt.

Die Gründe für die Einführung von STaaS-Lösungen sind erstens direkte Kosteneinsparungen und zweitens die Möglichkeit, IT-Aufgaben auszulagern, um dadurch, drittens, eigene IT-Ressourcen für strategisch wichtigere Aufgaben freizuhalten. John Lewis, Direktor für Informationsdienste bei Geokinetics bestätigt dies: "Mit STaaS können wir unsere Gesamtbetriebskosten senken und unseren Angestellten ein höheres Maß an Datenschutz bieten."

Bei der Auswahl eines geeigneten STaaS-Anbieters sollten Unternehmen folgende Punkte beachten:


(1) Quelle: IDC Multiclient Study, Worldwide Storage-as-a-Service Market Size and Forecast 2005-2012, Oktober 2008
(Iron Mountain Digital: ra)

Iron Mountain Digital Europe
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Schwerpunktinhalte im Überblick

Gesetzeskonforme Langzeitarchivierung

Standards wie ArchiSig und ArchiSafe

Die revisionssichere elektronische Archivierung setzt Archivsysteme voraus, die den Datenbestand nach gesetzlichen Vorgaben und internen Vorschriften sicher, unverändert, vollständig, ordnungsgemäß, verlustfrei, reproduzierbar und datenbankgestützt recherchierbar verwalten. Die verwendeten Datenformate müssen dabei eindeutig, zuverlässig und langfristig interpretierbar sein. Die Daten müssen wirksam gegen ein mögliches Überschreiben geschützt und die technische Infrastruktur stabil verfügbar sein.

Untersuchung: Der deutsche StaaS-Markt

Das rasante Wachstum von Unternehmensdaten treibt die Entwicklungen im Storage-Markt nach vorne. Der unaufhörlich steigende Bedarf an flexibler Speicherkapazität, vor allem die enorme Zunahme an unstrukturierten Datenformaten wie E-Mail etc., stellt IT-Anwender vor gro?e Herausforderungen beim Archivieren und beim Backup. Hersteller sind gefordert, auf diese Probleme - mit den richtigen Produkten und Services - zu reagieren. Das neue Multi Client-Projekt von IDC "Storage-as-a-Service: Anwenderpräferenzen und Trends in Deutschland, 2009/2010" bietet Anbietern von Storage-as-a-Service-Lösungen (in Anlehnung an SaaS, Software-as-a-Service) Gelegenheit, sich an dem Projekt zu beteiligen.

Der neue Trend heißt Storage-as-a-Service

Angesichts der unsicheren Wirtschaftslage kämpfen alle, große genauso wie kleine Unternehmen, mit immer knapperen IT-Budgets. Bei gleichzeitig gestiegenen gesetzlichen Anforderungen - Stichwort Compliance -, dem enorm anwachsenden digitalen Datenbestand und nicht zuletzt dem zunehmenden Kostendruck suchen Firmen und Organisationen aller Größen nach praktikablen Lösungen für die sichere Verwaltung ihrer digitalen Daten. On-Demand-Technologielösungen wie SaaS (Software-as-a-Service) und STaaS (Storage-as-a-Service) bieten hier interessante Möglichkeiten zur Kosteneinsparung. Iron Mountain Digital, Spezialistin für digitale Informationssicherung, hat daher die wichtigsten Punkte für die Wahl eines STaaS-Anbieters in einer Checkliste zusammengefasst.

Digitalisierung von wichtigen Kulturgütern

So einfach die Idee klingt, es ist natürlich eine Mammutaufgabe, mehrere Tausend Jahre Kulturgeschichte aus den Museen, Archiven und Bibliotheken der Welt in das digitale Zeitalter zu übertragen. Dabei sind die Kosten - natürlich - ein entscheidendes Hemmnis.

E-Mail-Archivierung durch ECM

Die Komplexität der heutigen Compliance-Vorschriften macht es für Mitarbeiter fast unmöglich, selbst den Überblick darüber zu behalten, welche Nachrichten gespeichert werden müssen und welche nicht. Daher können Unternehmen heutzutage nicht mehr darauf verzichten, E-Mails automatisch zu sichern. Eine softwareseitige Unterstützung erleichtert nicht nur den Mitarbeitern die Arbeit, sondern gibt der Geschäftsführung Sicherheit, dass wichtige E-Mails auch wirklich aufbewahrt werden.

Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU)

Auf die gesetzlich festgelegten Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU) beruft sich das Finanzamt während einer Betriebsprüfung (Stichwort: Digitale Betriebsprüfung). Laut § 147 Abs. 6 und § 146 Abs. 5 der Abgabenordnung muss jeder Gewerbetreibende bereits seit Januar 2002, ohne Einschränkung hinsichtlich Größe und Art des Unternehmens, steuerbezogene Informationen bis zu zehn Jahre in digital auswertbarer und strukturierter Form aufbewahren. Zeitraubendes Sichten unzähliger Mikrofilme und Aktenordner durch Finanzbeamte und Wirtschaftsprüfer sollte durch diese Vorschrift ebenso vermieden werden wie Dokumentationslücken.

Untersuchung: Der deutsche StaaS-Markt | Digitalisierung von wichtigen Kulturgütern

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