Wachstum von über 200 Prozent


Studie: Markt für Application Development Services erzielt neue Umsatzrekorde
Beste Aussichten für App-Entwicklungshäuser: Das Veröffentlichen von Dritt-Anbieter-Anwendungen wird von vielen als profitabler erachtet als eigene Apps zu entwickeln



Schon heute ist der Markt für Services bezüglich der App-Entwicklung dreimal so groß wie der Markt für App-Downloads selbst. Die Nachfrage nach Entwicklungs- und Vermarktungs-Dienstleistungen wird mit dem Anwachsen des App-Marktes noch weiter ansteigen. Dies ergaben die ersten Auswertungen des Marktforschungsunternehmens research2guidance.

Der Markt für App-Development-Services hat im Jahr 2011 die 20-Milliarden-Dollar-Marke überschritten und ist damit zu einem Massenmarkt geworden, der den Markt für App-Downloads um den Faktor 3 übertrifft. Im Vergleich zu 2010 bedeutet das ein Wachstum von über 200 Prozent, von 10,2 Milliarden US-Dollar auf 20,5 Milliarden US-Dollar. 2011 wurden allein mit App-Downloads 6,8 Milliarden US-Dollar erzielt.

Zwei Drittel aller Anwendungen werden bereits von Drittanbietern entwickelt. Dieser Anteil wird zukünftig noch steigen, da mehr und mehr Unternehmen Anwendungen veröffentlichen wollen, aber selbst nicht über die notwendigen Ressourcen verfügen. Viele App-Entwickler sind als Dritt-Anbieter in den Markt gestartet, aber die große Konkurrenz in den App Stores hat dazu geführt, dass App-Entwickler den Schwerpunkt ihres Geschäftsmodells geändert haben.

Das Veröffentlichen von Dritt-Anbieter-Anwendungen wird von vielen als profitabler erachtet als eigene Apps zu entwickeln. Ferner berichtet das Marktforschungsunternehmen, dass der größte Gewinn bei einem App-Projekt inzwischen für Dienstleistungen wie Design und Konzeption anfällt. 2010 machten Dienstleistungen wie Wartung, Analytics, Distribution und Extension-Services zwar lediglich zwei Prozent des Gewinns aus, aber die Nachfrage nach zusätzlichen Dienstleistungen wird bis 2015 kontinuierlich weiter wachsen. (Messe Frankfurt: ra)

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Meldungen: Studien

Communication & Collaboration aus der Cloud

Immer häufiger setzen deutsche Firmen bei der Organisation ihres Arbeitsalltags auf Cloud Computing-Anwendungen. Dabei erfreuen sich Web- und Videoconferencing besonders bei kleinen Unternehmen hoher Beliebtheit. Isolierte Cloud-basierte Mail- und Telefonielösungen werden zwar noch zögerlich umgesetzt, das Interesse an kompletten virtualisierten Arbeitsplatzlösungen hingegen ist groß. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle, von der QSC AG unterstützte PAC-Studie "Communication & Collaboration aus der Cloud", für die über 200 ITK-Verantwortliche in Unternehmen mit mindestens 20 Mitarbeitern in Deutschland befragt wurden.

Schutz vertraulicher Daten & Document Compliance

Wie die Studie von Corporate Trust "Industriespionage 2012" belegt, entsteht der deutschen Wirtschaft durch Industriespionage jährlich ein Gesamtschaden von ca. 4,2 Milliarden Euro. Die Daten wurden unter circa 600 vorwiegend mittelständischen Unternehmen erhoben und belegen, dass das Bedrohungspotential durch kriminelle Handlungen im Internet in den vergangenen Jahren um 50 Prozent gestiegen ist (siehe Vergleichsstudie aus dem Jahr 2007). Dabei beklagen inzwischen 82,8 Prozent der Unternehmen Umsatzeinbußen durch den Verlust von Wettbewerbsvorteilen und finanzielle Schäden in Millionenhöhe. Im Fokus der Informationsbegierde sind die Bereiche Forschung und Entwicklung, Mergers & Acquisitions, Produktion, Personal sowie vertrauliches Wissen der Geschäftsleitung angesiedelt.

Nutzung von Cloud- und SaaS-Modellen

In der Finanzbranche wachsen Anzahl und Komplexität der Anwendungen, während die IT-Budgets knapp bleiben. Die Software-Qualität ist mehr denn je ein kritischer Erfolgsfaktor, aber allein eine sichere Mobile Banking-App bringt die bisherigen Kapazitäten der Tester an ihre Grenzen. Das Qualitätsmanagement verfolgt inzwischen unterschiedliche Strategien um die Sicherheit der Systeme trotz knapper Kassen sicherzustellen. Die Capgemini-Gruppe und HP zeigen in ihrem zweiten "Financial Services (FS) World Quality Report" detailliert auf, welche Herausforderungen Finanzdienstleister an ihre IT-Abteilungen stellen, die bisher vor allem auf Compliance, Geschäftserweiterung und Kostenoptimierung ausgerichtet waren – und welche Strategien Erfolg versprechen.

Deutlicher Rückgang der Outsourcing-Verträge

Information Services Group, Inc. (ISG), führend in Technologie-Analysen, Market-Intelligence und Advisory Services, veröffentlicht die aktuellen Daten zum Outsourcing-Markt in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika (EMEA). Sie belegen einen deutlichen Rückgang der Outsourcing-Verträge im ersten Quartal des Jahres im Vergleich zu den Rekordergebnissen im vierten Quartal 2011.

UCC-Arbeitsplatzlösungen aus der Cloud

Collaboration-Anwendungen aus der Cloud etablieren sich als ernsthafte Alternative zur herkömmlichen Installation im Unternehmen. Insbesondere Kleinstunternehmen nutzen Cloud Computing-Dienste als Einstiegstor für Web- und Videoconferencing sowie zur Unterstützung der Zusammenarbeit. Darüber hinaus besteht großes Interesse an Cloud-basierten UCC-Arbeitsplatzpaketen mit E-Mail und Telefonie als integralen Bestandteilen (UCC = Unified Communications und Collaboration). Dies sind zentrale Ergebnisse der aktuellen PAC-Studie "Communication & Collaboration aus der Cloud", für die über 200 ITK-Verantwortliche in Unternehmen mit mindestens 20 Mitarbeitern in Deutschland befragt wurden.

Bei Nutzung von "Sozialen Medien" skeptisch

Bankkunden in Deutschland wünschen sich auch in Zukunft einen persönlichen Service von ihren Kreditinstituten. Die Nutzung von "Sozialen Medien" (Social Media) sehen sie skeptisch, wenn es um Fragen rund um die persönlichen Finanzen geht. Das ergab eine aktuelle Studie von BT und Avaya. Der Erhebung zufolge sehen 62 Prozent der deutschen Kunden auch künftig die örtliche Filiale als die wichtigste Anlaufstelle – trotz steigender Beliebtheit von Telefon-, Online- und Mobile-Banking. Die Befragung britischer, spanischer und amerikanischer Kunden ergab ein ähnliches Bild. Lediglich Geldautomaten nehmen einen höheren Stellenwert ein.

Intelligente Sourcing-Konzepte geben Flexibilität

Acht von zehn deutschen Unternehmen versuchen für künftige Finanzkrisen besser gerüstet zu sein, indem sie ihre Prozesse optimieren. So setzt beispielsweise jedes dritte Unternehmen auf IT-Outsourcing. Außerdem wollen viele Unternehmen verstärkt Standardsoftware einsetzen und ihre IT-Anwendungen konsolidieren. Das sind Ergebnisse der Studie "Ertragssicherung in der Finanzkrise" von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.

Studie "Mobile E-Mail Marketing 2012"

E-Mail ist die wichtigste Anwendung im mobilen Internet. Doch neben der mobilen Nutzung von E-Mails, hat auch die Nutzung von Social Media auf dem Smartphone und Tablet zugelegt. Die Studie "Mobile E-Mail Marketing 2012" der Online-CRM-Beratungs- und Technologieanbieterin artegic AG untersucht die Nutzungspräferenzen von mobilen E-Mail und Social Media Anwendern.

Privatverbraucher treiben Cloud Computing

Cloud Computing erfreut sich unter Privatverbrauchern zunehmender Beliebtheit. So legen bereits vier von fünf Internetnutzern Inhalte im Web ab, um sie dort sicher zu speichern oder zu veröffentlichen. Dabei stehen digitale Bilder auf Platz 1. Das ergibt eine neue Erhebung im Auftrag des Bitkom. Demnach speichern 44 Prozent der Internetnutzer Fotos im Netz. Jeder vierte (25 Prozent) legt Musik online ab, jeder sechste (18 Prozent) speichert oder pflegt sein Adressbuch im Web. Auch als Speicherplatz für Videos, Terminkalender und E-Mails wird das Web von einem Teil der Internetnutzer verwendet. "Die Hinterlegung von Daten im Web hat für viele Menschen zwei Funktionen – sie wollen Inhalte mit anderen teilen und Dateien gleichzeitig sicher speichern", sagte Bitkom-Präsident Prof. Dieter Kempf.

100 Prozent mehr Cloud Computing bis 2015

Innerhalb der nächsten drei Jahre wird sich die Anzahl der Unternehmen, die mit Hilfe des Cloud Computing ihre bestehenden Geschäftsmodelle neu gestalten wollen, von 16 auf 35 Prozent mehr als verdoppeln. Das hat eine neue Studie, für die über 500 Top-Manager gemeinsam von IBM und der Economist Intelligence Unit befragt wurden, ergeben. Die Unternehmen wollen sich dabei vor allem den schnellen Zugriff auf wachsende Datenmengen zu Nutze machen, die auch durch die steigende Popularität von sozialen Medien und mobiler Apps entstehen.

Schaffung eines "Cloud Gold"-Standards | Wie wird sich ITSM entwickeln?

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