- Anzeige -


WhatsApp-Daten aus der iCloud auslesen


Wie der Zugriff auf die WhatsApp-Daten im Einzelnen erfolgt, ist sehr stark abhängig vom jeweiligen Speicher
Bedenklich ist auch, dass selbst bei deaktiviertem iCloud-Backup einzelnen Programmen wie etwa WhatsApp dennoch Rechte eingeräumt werden können, ihre Daten in der Cloud zu speichern

(27.01.16) - Mit dem "Elcomsoft Explorer for WhatsApp" (EXWA) lassen sich WhatsApp-Daten aus der iCloud extrahieren. Sowohl mit einem Offline-Backup, als auch mit einem Livezugriff auf iTunes, iCloud oder iCloudDrive können alle WhatsApp-Daten direkt ausgelesen werden. Der Explorer liefert neben verschiedenen Optionen zum Extrahieren der Daten zudem zahlreiche Filter und Suchfunktionen, um schnell gewünschte Informationen in Erfahrung zu bringen.

WhatsApp ist nicht gerade wählerisch bei der Wahl seiner Backup-Speicher. Sowohl offline in iTunes als auch online in iCloudDrive können sich die kompletten Backup-Daten befinden. Zwar lässt sich das manuell deaktivieren, aber per Default wird der Nutzer aus Komfortgründen dazu aufgefordert einen der verfügbaren Backup-Speicher zu nutzen. Für IT-Forensiker ist zudem eine dritte Möglichkeit interessant. Aus den vollständigen iOS-Backups, die in der iCloud gespeichert werden (oder auch lokal vorliegen können) lassen sich ebenfalls WhatsApp-Daten extrahieren.

Wie der Zugriff auf die WhatsApp-Daten im Einzelnen erfolgt, ist sehr stark abhängig vom jeweiligen Speicher. Für iCloud oder iCloudDrive müssen Apple ID und Password eingegeben werden. Alternativ kann aber auch von lokalen Rechnern mittels des 'Elcomsoft Phone Breaker' ein Authentifizierungstoken ausgelesen werden, mittels dessen ein Zugriff hergestellt werden kann. Für iTunes ist das entsprechende iTunes-Passwort erforderlich. In allen Fällen bietet der WhatsApp Explorer den Vorteil, dass unabhängig vom Speicher nach erfolgtem Zugriff alle Verschlüsselungen aufgelöst werden und die WhatsApp-Daten automatisch extrahiert werden.

WhatsApp-Daten müssen von Endgeräten ausgelesen werden
Auch wenn WhatsApp inzwischen zu Facebook gehört und Facebook der amerikanischen Regierung entsprechende Backdoors einräumen muss, so können dennoch über diesen Weg keine WhatsApp-Nachrichten in Erfahrung gebracht werden. WhatsApp verfügt über eine E2EE (End 2 End Encryption) und kann daher nur von den betreffenden sendenden oder empfangenden Endgeräten unverschlüsselt abgefangen werden. IT-Forensiker sind daher gezwungen die WahtsApp-Daten über die Endgeräte in Erfahrung zu bringen.

WhatsApp speichert mehr als bekannt
Die Daten von WhatsApp finden sich beispielsweise als Backup in iCloud oder iCloudDrive. Bedenklich ist auch, dass selbst bei deaktiviertem iCloud-Backup einzelnen Programmen wie etwa WhatsApp dennoch Rechte eingeräumt werden können, ihre Daten in der Cloud zu speichern. Hinzu kommt, dass nicht für jede Apple ID, sondern für jede Telefonnummer ein eigenes WhatsApp-Archiv angelegt wird. Haben Ermittler Zugriff auf die entsprechenden Clouds, können sie demzufolge auf die WhatsApp-Daten aller mit dieser Apple ID verknüpften Telefonnummern zugreifen.

Ein Zugriff auf das betreffende Endgerät, mit dem die Nachrichten empfangen und verschickt werden, ist für Ermittler unter Umständen gar nicht erforderlich. Ein zweites Endgerät, das auf den gleichen Cloud Computing-Speicher zugreift, ist für den Zugriff auf die WhatsApp-Daten vollkommen ausreichend. Hinzu kommt, dass WhatsApp außer versendeten Nachrichten und Bildern noch weitere Daten archiviert. So werden auch Anrufprotokolle und komplette Adressbücher des Smartphones von WhatsApp archiviert. (Elcomsoft: ra)

Elcomsoft: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>



Meldungen: Equipment

  • Vorteile von privaten & öffentlichen Clouds

    Qnap Systems bietet ab sofort ihr private IoT-Cloud -Plattform "QIoT Suite Lite" an. Mit der Plattform profitieren Nutzer von sicherem Computing und dem privaten Speicher von Qnap NAS. Über die QIoT Suite Lite nutzen Hybrid Cloud IoT-Lösungen die Vorteile von privaten und die öffentlicher Clouds. Qnap konzentriert sich mit seiner Service Strategie und Vision QIoT auf die Zusammenarbeit mit Systemintegratoren, zudem unterstützt diese Organisationen bei der Erfassung des maximalen digitalen Werts für ein höheres Geschäftspotenzial von IoT. Wie etwa die Taoyuan District Agricultural Research and Extension Station in Taiwan, die dank der Kooperation von Qnap mit Webduino die optimale QIoT-Lösung bekommen konnte.

  • Tintri stellt Speicher-System "T1000" vor

    Tintri, Anbieterin von Enterprise-Cloud-Plattformen, hat eine neue Storage-Lösung für Zweigniederlassungen, kleinere VDI-Umgebungen und abteilungsinterne Anwendungsszenarien vorgestellt. Die Lösung umfasst den neuen "T1000 All"-Flash-Speicher im Paket mit äußerst leistungsfähiger Software.

  • 1HE 12-Bay Netzwerkspeicher für KMU

    Netgear stellt die "Netgear ReadyNAS 1U 12-Bay High Density Rackmount Network Attached Storage" (RR2312)- Lösung vor. Die RR2312 richtet sich vor allem an kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) und ist die branchenweit erste 12-Bay NAS im 1HE-Formfaktor, dem Formfaktor für die höchste Dichte bei Storage-Lösungen. ReadyNAS 2312 eignet sich besonders für Daten-Backups, Fileserving, Archivierung, Cloud-Storage sowie Management und Aufnahme von IP-basierter Videoüberwachung. Die NAS kann mit der neuen Netgear Insight Management App für iOS- und Android-Mobilgeräte leicht eingerichtet, überwacht und verwaltet werden.

  • Nicht autorisierte Cloud-Dienste nehmen stark zu

    MobileIron, Sicherheitsanbieterin für Multi-Cloud-Unternehmen, hat neue Funktionen von "MobileIron Access" für die Cloud-Sicherheit vorgestellt. "MobileIron Access Risk Discovery" identifiziert nicht autorisierte Geräte und Anwendungen, die auf geschäftliche Cloud-Dienste wie Office 365 und Salesforce zugreifen.

  • Transparenz von Multi-Cloud-Umgebungen

    Gigamon hat angekündigt, ihre "Visibility Platform" zur Überwachung von Daten in Bewegung um die Unterstützung von Microsoft-Azure-Umgebungen zu erweitern. Diese Erweiterung erfolgt aufgrund der hohen Nachfrage von Unternehmenskunden, die Anwendungen über Azure einsetzen. Die Gigamon Visibility Platform für Azure erlaubt es diesen Organisationen nun eine konsistente und umfassende transparente Kontrolle der Datenflüsse über ihre Public-, Private- und Hybrid-Cloud-Infrastrukturen hinweg.

  • Einheitliche Plattform für Backup & Management

    Veeam Software, Anbieterin von Lösungen für die Verfügbarkeit des Always-On Enterprise, kündigt die Unterstützung von Microsoft Azure Stack an. Damit erweitert Veeam seinen Funktionsumfang für die Datensicherung und Datenverfügbarkeit für Microsoft Azure sowie Azure Stack als Erweiterung von Azure. So profitieren Unternehmen von der Agilität und hohen Innovationskraft des Cloud Computing in On-Premises-Umgebungen. Sie sind in der Lage, ihre Daten und Anwendungen in Azure Stack umfassend zu sichern und zu schützen.

  • Lösung für Cloud-Sicherheit

    Check Point Software Technologies gab bekannt, dass ihre Lösung für Cloud-Sicherheit, "vSEC", für Microsoft Azure verbessert wurde. Sie unterstützt nun Azure Stack und liefert durchgängige Sicherheit in den öffentlichen und hybriden Cloud Computing-Umgebungen von Azure. Als Partner des Microsoft Azure Certified-Programms ermöglicht Check Point ihren Kunden, alle Azure-Assets und -Workloads nahtlos mithilfe branchenführender, verbesserter Threat Prevention-Sicherheit zu schützen, und bietet gleichzeitig sichere Konnektivität in allen standortgebundenen Netzwerken und ihren Azure Cloud-Umgebungen.

  • Intrusion Prevention & Anwendungskontrolle

    Trend Micro hat bekannt gegeben, dass ihre Network-Functions-Virtualization-Lösung (NFV-Lösung), "Trend Micro Virtual Network Function Suite" mit "Huawei CloudMSE" kompatibel ist und dafür die Huawei Technology Certification erhalten hat. Trend Micro Virtual Network Function Suite (VNFS) ist mit zahlreichen Drittanbieterlösungen kompatibel und treibt damit die Virtualisierung von Netzwerken und die Transformation hin zu NFV-Ökosystemen voran. Durch diese Zusammenarbeit können Kommunikationsdienstleister (Communication Service Providers, CSPs), die immer stärker in NFV-Ökosysteme migrieren, ihren Kunden effektivere und agilere Sicherheit bieten.

  • HPEs Azure-Stack-Plattform jetzt verfügbar

    Hewlett Packard Enterprise (HPE) hat auf der "Microsoft Ignite" die Verfügbarkeit von "HPE ProLiant for Microsoft Azure Stack" angekündigt. Damit können Kunden und Dienstleister Azure-Dienste auf HPE-Infrastruktur im eigenen Rechenzentrum betreiben, um so ihre hybriden IT-Umgebungen zu vereinfachen.

  • Beste aus Cloud-Investitionen herausholen

    Die "Dynamic Data Platform" von Delphix unterstützt nun auch Microsoft Azure. Damit können Unternehmen Migrationsprojekte optimieren, Entwicklungs- und Testprozesse beschleunigen und so die Kosten und die Komplexität des laufenden Applikationsbetriebs in der Cloud und in hybriden Umgebungen erheblich senken. Die Delphix-Plattform lässt sich für Projekte mit allen gängigen Cloud-Lösungen nutzen: mit Amazon AWS, IBM Cloud und nun auch Microsoft Azure. Unternehmen verlagern ihre IT Workloads zunehmend auf Azure. Die zugrunde liegenden Daten sind jedoch auf mehrere Umgebungen verteilt - zum Beispiel in Clouds, in hybriden Clouds oder auch in Rechenzentren vor Ort. Fehlender Zugang zu diesen Daten kann zu langen Wartezeiten führen und die Entwicklung und Bereitstellung neuer Anwendungen verzögern.